[Kurz gefasst] Wow!

Unter der Woche ist Mark ein biederer und fast schon langweiliger Banker. Nichts würde darauf hindeuten, dass er auch noch eine zweite Seite; ein zweite Ich besetzt. Und dieses Alter Ego ist die Dragqueen Allotta Moxie. Sie ist alles was Mark eben nicht ist: witzig, aufregend, sexy, unerschrocken und selbstbewusst. Mark versteckt Allotta jedoch sehr gern, da diese feminine Seite bei seinen potentiellen Freunden nie gut angekommen ist. So verschweigt er Allotta eben auch vor Joel. Der ist ein neuer Arbeitskollege und zeigt deutliches Interesse an Mark, der in dessen Gegenwart immer zum sabbernden und stotternden Narren mutiert.

Die Grundvoraussetzungen wären ja gut und durchaus lesenswert. Leider verläuft sich Sean Kennedy schon von Seite eins an in den ausufernden Selbstgesprächen, die Mark mit Allotta führt. Ja, diese sind lustig und unterhaltsam. Aber irgendwie werden sie irgendwann auch langweilig. Weil sich die Sache zwischen Joel und Mark eben hinzieht wie ein labbriger Kaugummi. Es dauert sehr lange, bis die Herrschaften endlich in die Puschen kommen.

Und selbst dann fand ich die Geschichte auch nur mäßig spannend. Ich habe zuvor von Sean Kennendy noch nichts gelesen. Aber diese Kurzgeschichte animiert mich jetzt nicht wirklich diesen Autor weiter zu verfolgen. Mir war es einfach zu spannungsarm und ja, auch zu unsexy. Da hätte man sehr viel mehr draus machen können.

Rattlesnake – Kim Fielding

Rattlesnake war eigentlich nie Ziel des Landstreichers Jimmy. Doch die Umstände führen ihn in den verschlafenen Ort und direkt zu Shane Little. Zu dem Mann, für den eine Nachricht seines verstorbenen Vaters im Gepäck hat. Jimmy hat so eine Ahnung, dass Shane keinen Wert auf den Brief legt und Shane ist sehr freundlich zu ihm, während der Rest des Ortes eher abwartend und misstrauisch reagiert. Doch Shane besorgt Jimmy – dessen Auto in Rattlesnake seinen letzten Seufzer getan hat – eine Unterkunft und einen temporären Job als Hausmeister.

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Dream – Garrett Leigh

Findet man ausgerechnet in einem Sexclub die Liebe? Eher nicht. Aber Dylan sucht auch gar nicht danach. Er sucht nur Sex, Lust und Zerstreuung. Mit der Liebe hatte er bislang nicht soviel Glück. In den besten Freund verliebt zu sein, das ist nicht gut. Schon gar nicht, wenn dieser auch noch eine Freundin hat und in dieser Beziehung glücklich ist. Also sucht Dylan das Abenteuer im Lovato’s. Und dort wird er auch fündig. Doch alles ist anonym und er hat keine Ahnung auf wen er sich eigentlich eingelassen hat. Und wenn es nur für einen sinnlichen Moment war.

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Nähe ist aus Eis gestrickt – Amy Lane

Nach seiner Entlassung aus der Haft, fehlen Jeremy Möglichkeiten und Perspektiven ein ehrliches Leben zu führen. Aber das hat er ja auch nie gelernt. Schon als Kind war er Komplize seines kriminellen Vaters und auch Jeremy ist nichts anderes als ein Betrüger. Doch dann verschlägt es ihn ausgerechnet nach Colorado. Zu Schafen, Kaninchen und Alpakas. Der griesgrämige Crow gibt ihm Arbeit in seiner Spinnerei und Jeremy wird von Craws Mitarbeiter Aidan angelernt. Zwischen dem deutlich jüngeren Mann und Jeremy entsteht eine zaghafte Freundschaft, die sich mit der Zeit auch auf Craw und Ariadne – eine weitere Angestellte Craws – ausdehnt. Langsam werden diese unterschiedlichen Menschen zu der Familie, die er niemals hatte.

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My Choice, My Chance – Taylor Rylan

Liam Campbell ist einer fürchterlichen Beziehung entkommen und muss nun damit leben, dass sein Exfreund sich auch an seinem besten Freund Rhett vergriffen und diesen entführt hat. Rhett hat zwar überlebt, ist jedoch schwer verletzt und traumatisiert. Kein guter Zeitpunkt um ausgerechnet Rhett älteren Bruder Jasper zu daten. Zudem hat Liam selbst die Erlebnisse noch immer nicht verwunden. Für Rhett und Liam ist das Leben in Seattle vorbei und Liam kommt für eine Weile bei Rhetts Eltern unter. Doch der Kontakt zu Jasper bleibt bestehen.

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