A Fallen Heart – Cate Ashwood

Obwohl sein Job als Pfleger in der Notaufnahme sehr stressig und anspruchsvoll ist, geht Joseph Ford seinem Beruf mit Leidenschaft nach und übernimmt auch immer wieder Schichten, wenn die Personaldecke zu dünn wird. Da er kein Privatleben oder Liebesleben hat, lenkt er sich damit auch irgendwie ab. An seinem Arbeitsplatz begegnet er dann auch Ridley Nash, einem Rettungssanitäter.

Nash ist neu in der Einheit bildet mit Adam Carson ein Team, der wiederum ein Freund von Ford ist. Nash findet Gefallen an dem Pfleger, doch der lässt Nash erstmal auflaufen und zieht sehr klar seine Grenzen. Doch Nash macht durchaus Eindruck auf Ford, der jedoch noch immer an seiner letzten Beziehung zu knabbern hat. Obwohl Nash ihm sympathisch ist und sich mit der Zeit ungebetene Gefühle einstellen, versucht er den attraktiven Rettungssanitäter weiter auf Distanz zu halten.

Ford kennt man schon aus dem ersten Teil der Reihe und da ist die Rede von einem mysteriösen Lover, dessen Identität jedoch geheim gehalten wird. Nun erfahrt man auch warum und hat schnell vollstes Mitgefühl für Ford, der durch diese Beziehung wirklich zum Wrack geworden ist. Sein Selbstwertgefühl ist nicht mehr existent und er sucht die Fehler auch bei sich und weniger bei seinem Ex, der ihn doch ziemlich manipuliert hat.

Nash hingegen ist ziemlich selbstsicher und weiß was er will. Doch er braucht einen langen Atem und viel Geduld um Ford für sich zu gewinnen. Gleichzeitig beschäftigt sie auch das Schicksal eines Jungen – Joel, der Nash und Ford erst zusammengebracht hat. Wieder müssen Jungen sterben und die Ermittlungen führen ins Krankenhaus, wo Ford arbeitet und dann gerät auch noch Ford in Gefahr.

Teil zwei war jetzt nicht ganz so leicht zu lesen, da Ford ziemlich spröde ist und es weder Nash, noch dem Leser leicht gemacht hat. Doch am Ende war ich mit dem Helden versöhnt und fand ihn doch ziemlich authent, auch wenn er manchmal ein wenig anstrengend  und unklar agiert hat. Der Krimiplot wird auch hier fortgeführt und noch immer ist nicht klar, wer all diese Jungen auf dem Gewissen hat. Es scheint auf ein grösseres Netzwerk zu deuten und es bleibt spannend wen Jack Carson, der leitende Ermittler,  am Ende zur Stecken bringen wird.

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