A Jock’s Trap – K. Sterling

Grey und Jasper sind seit Kindertagen befreundet. Dritter im Bunde ist Zach, der Bruder von Grey. Gemeinsam sind sie aufgewachsen und auch ihre Eltern waren und sind eng befreundet. Grey und Jasper sind Lehrer geworden, unterrichten an der gleichen Schule und trainieren das Softballteam der Mädchen. Richtige Beziehungen führen sie nicht, während Zach mit seiner Vanessa glücklich ist. Grey ist ein richtiger Frauenheld, der ständig abserviert wird und sowieso nichts ernst nehmen kann. Jasper hingegen lebt offen schwul, doch auch er hat keine Beziehungen.

Seit Jahren wird Jasper von Grey nächtens ‚belästigt‘, wenn dieser wieder um die Häuser gezogen und abserviert wurde. Dabei scheut der betrunkene Grey auch nicht vor zweideutigen Bemerkungen zurück und irgendwann wird es Jasper zu bunt und geht auf Greys Annäherungsversuche ein. Doch Jasper hat nicht mit Greys Neugierde und Mut gerechnet. Und anstatt eine Grenze zu ziehen, landen sie zusammen im Bett – und dabei halten sie nicht nur Händchen.

Jasper steht nun schön dumm da, denn Grey lässt sich nicht so einfach aus seinem Bett vertreiben. Ist Grey doch schwul? Oder nur neugierig? Zwar will Grey immer mehr von Jasper, will aber gleichzeitig nicht zu dieser neuen Beziehung stehen. Selbst vor Zach verheimlichen Jasper und Grey ihre Affäre, die jedoch sehr schnell mehr und intensiver wird. Jasper weiß, dass es immer schwieriger wird und doch kann er Grey nicht widerstehen. Doch irgendwann lässt eine gedankenlose Bemerkung von Grey Jasper auf den harten Boden der Realität zurückkommen. Es scheint, dass nicht nur die Affäre ein Ende hat, sondern auch ihre lebenslange Freundschaft auf dem Prüfstand steht.

Nun, die Geschichte hat mich sehr unterhalten, auch wenn Grey ein etwas anstrengender und gedankenloser Charakter ist. Einer, der nie erwachsen werden will. Oder kann. Jasper hingegen steht im Leben und gelegentlich bekommt man schon Mitleid mit ihm, wenn er sich mal wieder mit dem kindischen Grey herumschlagen muss.

Wie immer schreibt K. Sterling sehr erotisch und hier ist es schon fast zuviel des Guten. Und ich mag Sexzenen eigentlich. Aber Gray und Jasper lassen wirklich nichts aus und der eigentlich heterosexuelle Grey scheint unersättlich. Und ob man wirklich so schnell auf gleichgeschlechtlichen Sex umschwenken kann? Ich weiss es nicht. Selbst, wenn sich unsere Helden ja schon ihr ganzen Leben lang kennen.

Zwischen Jasper und Grey läuft natürlich nicht alles glatt und Grey schafft es auch immer wieder den Highscore in Gedankenlosigkeit zu knacken. Außerdem nervt er ein wenig, weil er einfach nicht aus seinem Schrank kommen will um sich und auch den Familien endlich die veränderte Beziehung zu Grey einzugestehen. Zudem die Familien ja wirklich supernett und unterstützend sind.

Trotzdem fand ich die Geschichte wieder gelungen und unterhaltsam.

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