Cumberland – Catthemad

Gemeinsam mit seinem besten Freund Jam arbeitet Rhys Cumberland bei der Polizei von Philadelphia. Und sein Job und diese Freundschaft sind im Moment auch die einzigen Konstanten in Rhys Leben, der eben eine hässliche Trennung von seiner Frau hinter sich hat. Da geschieht in einem alten Gefängnis ein grausamer Mord zu dem Rhys und Jam gerufen werden. Von Anfang an spürt Rhys, dass hier seltsame Dinge vor sich gehen und auch seine Träume werden davon nicht verschont. Doch wer glaubt schon an Geister und Dämonen? Rhys nicht …..

Doch Rhys wird eines besseren belehrt und er sucht sogar Hilfe bei einem Geister- und Dämonenjäger. Dem Priester Shane. Gemeinsam wollen sie der Sache auf den Grund gehen, doch die Situation eskaliert und am Ende ist der böse Dämon zwar eliminiert, doch Rhys hat einen neuen Mitbewohner. Er muss sich mit einem weiteren Dämonen seinen Körper teilen. Und dieser Dämon ist nicht nur vorlaut und spricht mit Rhys – nein, der Dämon Nash ist auch noch auffallend am männlichen Geschlecht interessiert. Ein Dilemma für Rhys, der doch eigentlich nur auf Frauen steht!

Zwei Charaktere die sich also einen Körper teilen. Und zwei, die sich erst kennenlernen müssen. Um diese Geschichte bin ich wirklich lange herumgeschlichen, da ich mit Geistern eigentlich nicht so viel anfangen kann. Doch Catthemad hat mich in eine wirklich spannende, aufregende und erotische Geschichte hineingezogen, aus der es kein Entkommen gibt.

Cumberland – der Namensgeber der Geschichte – ist ein sehr angenehmer Protagonist, der dem Leser sehr schnell ans Herz wächst. Auch weil er im Laufe der Geschichte so manchen Verlust zu beklagen hat und sein Leben ja wirklich völlig auf den Kopf gestellt wird. Allerdings ist er kein Jammerlappen, der sich ständig über sein Elend beklagt. Sein ‘Mitbewohner’ Nash ist so völlig anders als Rhys und seine Vergangenheit geht einem sehr nahe.

Für zartbeseitete Seelen ist Nash’ Geschichte nichts. Und auch wenn es eine paranormale, fantastische Geschichte ist, zeigt die Autorin doch einen Sinn für historische Tatsachen. So ist Nash Schicksal bestimmt kein Einzelfall gewesen.

Und dann gibt es noch den Priester Shane, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Geister und Dämonen zu jagen. Auch er ist am eigenen Geschlecht nicht interessiert, doch kann er irgendwann der Verführung von Nash/Cumberland nicht mehr widerstehen, während sich mit Cumberland selbst eine richtig gute Freundschaft entwickelt.

Dass diese Konstellation auf Dauer nicht gut gehen kann, versteht sich von selbst. Zudem Nash sich durch diesen Trick ja auch dem Griff seines Herrn – Satans – entzogen hat. Und Satan holt sich für gewöhnlich das zurück, das ihm gehört!

Cumberland ist eine grandiose Gay-Geschichte, die sich Freunde des paranormalen Genre nicht entgehen lassen sollten. Und das Ende des Buches gibt auch noch Hoffnung, dass diese Geschichte auch eine Fortsetzung bekommt.

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