Der Einbruch in der Royal Street – Scotty Cade

 

Ein Einbruch, ein Mord und der Diebstahl von zwei wertvollen Bildern führt Det. Beau Bissonet und den Tollison Cruz in New Orleans zusammen. Cruz arbeitet für die Versicherungsgesellschaft, bei der die verschwundenen Bilder versichert sind und soll die Ermittlungen unterstützen. Für Beau eine Provokation, doch gegen einen direkten Befehl kann er kaum etwas machen. Den zwei Alphatieren fällt es sehr schwer miteinander klar zu kommen. Vor allem Beau hat Schwierigkeiten mit dem Außenseiter, den er auch noch ziemlich heiß und sexy findet.

Als dann auch noch Beaus direkter Partner krankheitsbedingt ausfällt, muss er sich alleine mit Tollison herumschlagen. Außerdem hat Beau noch immer Probleme mit seinem Ex-Freund Bruce zusammenzuarbeiten. Die Trennung war schmerzhaft und Beaus Groll kommt immer wieder zum Ausbruch. Das macht ihn reizbar und wenig umgänglich. Auch seine Mitarbeiter und Kollegen bekommen diesen Ärger immer wieder zu spüren.

Für Cruz ist das wenig professionell und seine Geduld wird auf eine harte Probe gestellt. Als er dann auch noch zusammen mit Bissonet verreisen muss, eskaliert zwischen ihnen die Situation.

Da ich mit dem Autor bisher eher gemischte Erfahrungen gemacht habe, bin ich mit einer geringen Erwartung an das Buch herangegangen. Doch dieses Mal konnte Scotty Cade mich positiv überraschen. Beau und Cruz sind eine sehr explosive Mischung und schon bei der ersten Begegnung sprühen zwischen ihnen die Funken.

Der Krimiplot ist gut durchdacht, allerdings wenig mysteriös. Macht aber nichts, weil meinem Lesegeschmack das absolut entgegengekommen ist. Aber die Geschichte hat genug Spannung und auch ein paar Wendungen um den Leser leicht bei Laune zu halten. Ich mochte die Helden sehr gern, die sich zu Beginn nichts schenken und vor allem Beau reagiert ziemlich hitzig. Das hätte ich eher Cruz zugetraut, der sich aber sehr schnell als ebenbürtig erweist.

Die intimen Szenen sind sehr hot geschrieben, nehmen jetzt aber nicht zu viel Raum ein und sind halt eher etwas männlicher formuliert. Macht aber nichts und hat wirklich gut zu dieser Geschichte gepasst. Mein Eindruck dieser Geschichte war wirklich gut und ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzungen.

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