Die Seele des Alphas – Dirk Greyson

Aus der Not heraus kehrt der Werwolf Fredrik zurück zu seinem Rudel. Doch der machthungrige Bruder und sein grausames Regime widerstreben Fredrik zutiefst. Als dann auch noch ein unschuldiges Mädchen entführt wird, greift der zurückhaltende Fredrik ein. Er bringt die Gestaltwandlerin zurück zu ihren Clan, wird jedoch für sein eigenes Rudel zum Verräter und muss sich auf ein Leben auf der Flucht einstellen.

Christopher, der Bruder des Alphas Mikael hadert mit sich und seinem Leben. Noch immer nicht hat er seinen Platz im Rudel gefunden und zieht es vor sich vom Rudel zu distanzieren und verbringt die meiste Zeit in seiner Wolfsgestalt. Doch alles ändert sich, als Fredrik auftaucht und Christopher in ihm seinen Gefährten erkennt. Soweit, so gut? Nicht ganz so gut, denn Fredrick will nicht bleiben. Weiß, dass er für das Rudel eine große Gefahr ist und will niemanden schaden. Auch wenn dies bedeuten würde, seinen Gefährten zu verlieren und ein einsames Leben auf der Flucht zu führen.

In Teil zwei der Reihe geht es um ein etwas jüngeres Paar, dem es noch ein wenig an Reife und auch an einem Ziel fehlt. Christopher scheint zwar der dominantere Part in dieser Konstellation zu sein, doch Fredrik ist sehr mutig und auch entschlossen. Das gefällt Christopher nicht immer, weil er sich ständig herausgefordert sieht seinen Partner zu beschützen. Dabei steckt sehr viel in Fredrik – auch etwas, das er fürchtet und das ihn möglicherweise zugrunde richten könnte.

Wieder fand ich die ganze Angelegenheit mit der Mythologie und der Göttin etwas lähmend, aber die Grundgeschichte war sehr schön. Auch haben mir die Protas sehr gut gefallen. Trotz ihrer Jugend waren sie jetzt nicht zu anstrengend und haben auch nicht irrational reagiert.

Gegen Ende hin hat der Autor natürlich noch einmal dick aufgetragen und gelegentlich war die Geschichte seine sehr pickig-süßliche Angelegenheit. Trotzdem hat mir dieser Teil ganz gut gefallen und ich denke, ich werde ihn irgendwann wieder lesen.

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