Endstation Liebe – Mathilda Grace

Adrian Quinlan hat seine Karriere als Staatsanwalt beendet und ist nun auf der Suche nach einer neue Herausforderung. Da begegnet er dem Motorradrennfahrer David Treylani, der sich nach zwei Jahren der Trauer um seinen Freund endlich wieder gefangen hat. Während David in einer schönen und langen Beziehung gelebt hat, ist Adrian eher distanziert. Gefühle lässt er nur selten zu und Beziehungen sind schon gar nicht seine Sache. Einzig mit seinem Freund Nick verband ihn einen langandauernde Bettgeschichte.

Adrian ist auch der energische und selbstsichere Part in dieser Konstellation. Geschickt umwirbt er David und dieser lässt sich sehr schnell auf den charismatischen Adrian ein. Jedoch wird aus einer unverbindlichen Sex-Beziehung schnell mehr. Denn Adrian ist genau der Typ Mann, auf den David abfährt. Und Adrian selbst stellt verwundert fest, dass David derjenige welche sein könnte, der den Panzer um seine Gefühle lösen könnte.

Doch Adrian ist nicht der einzige Mann, der um David wirbt. Und Davids Vergangenheit verursacht auch noch in der Gegenwart Probleme, die sich nicht so einfach lösen lassen. Als dann auch noch ein schrecklicher Unfall passiert, muss David sich entscheiden ….

Adrian ist ja bereits aus der vorherigen Geschichte bekannt und mir in sehr guter Erinnerung. Dieses positive Gefühl zieht sich auch durch seine eigene Geschichte, denn Adrian ist forsch, eloquent und einfach ein wunderbarer Protagonist. Natürlich darf er auch menschlich sein. Mathilda Grace hat ihm keine grauenvolle Kindheit auf den Leib geschrieben, dafür ist er  gefühlsmäßig nicht sehr flexibel. Gut, er hat zwar Gefühle, aber ist zu tiefergehenden Bindungen nicht fähig.

Ausserdem hat er eine gewisse Neigung für leichte BDSM Spiele. Davor schreckt David erst zurück, lässt sich nach einer Weile jedoch darauf ein. Generell ist diese Geschichte intimer und auch doch auch freizügiger. Jedoch hat keiner Protagonisten irgendwie kein Problem mit körperlicher Nähe bzw. war auch kein Opfer von Mißbrauch. Dafür für ist David ein umso anstrengender Charakter. Den Tod seines Geliebten hat er einfach nicht wirklich überwunden.

Und die Beziehung zu seinem besten Freund Shane ist irgendwie ambivalent, wenn auch Shane ihm immer eine große Stütze war. Doch Adrian und diese Gefühle für ihn, sie bringen David wieder sehr nah an einen gefährlichen Punkt. Obwohl David ein wirklich sympathischer Prota ist, kam er mir nicht so nahe wie Adrian. Auch wenn ich seine Trauer, die Wut und seine Ängste verstehen konnte. Leider hat er für mich zu oft zu unpassend reagiert. Schließlich ist er in meinem Alter und hat sich doch meist wie ein unreifer Teenager gezeigt.

Trotzdem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen und nun freue ich mich schon auf den nächsten Teil, der von Domenic – einem guten Freund Davids – und Cameron, den Physiotherapeuten handeln wird.

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