Hat Trick – Meg Harding

Nathan Barres ist ein erfolgreicher Eishockeyspieler und tut alles um seine Karriere voranzutreiben. Dazu gehört auch seine Sexualität nicht zu thematisieren. Seine Mitspieler wissen zwar, dass er schwul ist, den Rest der Welt geht es aber nichts an. Nach einem Auswärtsspiel, lernt er an einer Bar den charismatischen Felix kennen und landet mit ihm im Bett. Doch es ist ein One Night Stand und am nächsten Morgen verschwindet Nathan ohne sich zu verabschieden.

Fast zwei Jahre später gibt es dann jedoch ein Wiedersehen und Nathan ist wie im Schock, als sich Felix als neuer Physiotherapeut des Teams herausstellt. Doch da muss Nathan durch und er kommt mit Felix überein, dass eine Freundschaft möglich ist. Irgendwie. Doch sehr schnell stellt sich heraus, dass es doch nicht so einfach ist die gegenseitige Anziehung zu ignorieren. Denn diese flammt sehr schnell wieder zwischen Spieler und Therapeut auf.

Felix und Nathan begeben sich auf dünnes Eis und müssen rasch feststellen, dass es mehr sein könnte. Doch sie treffen nicht immer gute Entscheidungen und ihre Kommunikation ist denkbar schlecht. Vor allem Nathan bekommt sehr lange Zeit nicht die Kurve und viele seiner Entscheidungen erweisen sich als Boomerang, mit dem er sich nur selbst wieder verletzt.

Der Plot der Geschichte ist wirklich gut durchdacht und die Autorin hat es geschafft eine wirklich amüsante und unterhaltsame Geschichte zu schreiben. Vor allem die Nebenakteure – Nathans Teamkollegen – sind großartig und verleihen der Geschichte wirklich viel Leben. Sie ahnen auch mehr, als Nathan und Felix eigentlich wahrhaben wollen. Und obwohl Felix gar nicht vom Fach ist – er war früher bei einem Fußball-Team – wird er von den Eishockey Spielern schnell ins Team integriert und kann Freundschaften schliessen.

Negativ an dem Buch ist die fehlende Tiefe und Beschreibung der Hauptakteure. Über ihre Vergangenheit erfährt man fast gar nichts. Das ist dann wohl auch der Grund, wieso man verschiedene Handlungen von Nathan und Felix nicht wirklich versteht. Das ist sehr schade und trübt den Lesespaß doch etwas. Dennoch war es eine nette Geschichte für Zwischendurch, die durchaus empfehlenswert ist.

Ein Gedanke zu „Hat Trick – Meg Harding

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