Here Comes Trouble – A.E. Via

5er

Here Comes Trouble (Nothing Special)

 

Die Detectives Mark Ruxsberg and Chris Green arbeiten bei der Atlanta PD Narcotics Task Force und verbringen auch so viel Zeit zusammen. Sie sind seit Jahren beste Freunde und kennen sich in und auswendig. Für Sozialleben bleibt nicht viel Zeit, da sie ihren Job ziemlich ernst nehmen und viel unterwegs sind. Dates sind Mangelware, werden aber von beiden nicht forciert. Doch zwischen ihnen ändert sich etwas. Zumindest bei Ruxs, der plötzlich mehr Interesse an Green aufbringt. Interesse, das unwillkommen ist. Genauso die Gefühle, die sich mit der Zeit hinzugesellen. Dabei stehen sie beruflich ziemlich unter Druck und auch in Ruxs Familienleben läuft es nicht gut.

Seine drogenabhängige Mutter hat einen neuen Lover und plötzlich eskaliert die Situation zwischen ihm und seiner Mutter, die ihn sein ganzen Leben lang schlecht behandelt hat. Es ist Green, der ihn in dieser Situation auffängt und für ihn da ist. Und dann kommt der Moment der Wahrheit, wo sich die Prioritäten zwischen ihnen verschieben und es wird auch Zeit Veränderungen zuzulassen.

Im dritten Teil ihrer ‘Nothing Special’ läuft A.E. Via wieder zu Hochform auf. Ruxs und Green kennt man schon aus dem Vorgängerband. Doch ihrer Geschichte ist deutlich besser, witziger und auch erotischer geraten. Es ist eine typische ‘aus Freund wird Lover’-Geschichte, die auch ein paar Klischees mitnimmt. Aber ihre Liebesgeschichte ist echt schön zu lesen. Auch weil sie sich ja schon kennen und eigentlich blind vertrauen können. Zwischen ihnen sprühen von Anfang an die Funken und offenbar war es den anderen schon viel früher klar, als ihnen selbst.

Es gibt auch ein Wiedersehen mit den Protas der vorherigen Teilen der Serie und auch einen Ausblick auf einen der Helden der nächsten Geschichte. Zwar liegt der Fokus der Geschichte natürlich auf Green und Ruxs, doch es gibt auch noch einen weiteren Erzählstrang, der Curtis betrifft. Der junge Curtis hat im ersten Teil der Serie seinen Auftritt und ist inzwischen fast 18 Jahre alt. Inzwischen ist seine Mutter todkrank und Ruxs und Green sind so etwas wie seine Ersatzväter geworden und unterstützen den Jungen. Da wird es dann noch einmal dramatisch und rührig. Doch schön rührig und nicht peinlich. Eine Geschichte die sich locker-flockig liest, nicht allzuviel Drama in Punkto Polizeiarbeit mit sich bringt und auf jeden Fall ein Keeper mit Re-Read-Potential werden wird.


VÖ: 11/2014
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 296
Serie: Nothing Special (3)

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