In dein Herz – Susan Laine

Der Rettungssanitäter Jack und der Polizist Kevin führen seit einem Jahr eine On-Off-Beziehung. Irgendwie will es nicht so richtig klappen, auch wenn durchaus starke Gefühle im Spiel sind. Doch die beiden Männer sind auch sehr verschieden und Jack liebt es zu spielen; sich auszuprobieren und die Aufmerksamkeit anderer Männer. Dabei zieht es ihn aber immer wieder zurück zu Kevin, der das alles scheinbar stoisch erträgt.

Doch in Kevin brodelt es, denn Jack bedeutet ihm viel mehr, als er eigentlich zugeben möchte. Als Jack bei einem Feuer schwer verletzt wird und danach von einem Feuerwehrmann umworben wird, kann er seine Hilflosigkeit und Eifersucht kaum verbergen. Doch auch für Jack steht nur mehr auf dem Spiel und er muss endlich erwachsen werden und entscheiden was er wirklich will. Und was er bereit ist zu geben.

Kevin und Jack kennt man schon vom ersten Teil der Reihe und müssen hier nicht weiter vorgestellt werden. Vielleicht dachte sich die Autorin auch deswegen, dass sie die Protagonisten nicht näher beschreiben muss. Damit ging der Geschichte leider etwas an Zauber verloren. Kevin und Jack sind tolle Protas, die sehr vielschichtig und interessant sind. Leider erfährt man nur wenig aus ihrer Vergangenheit und Jack ist zeitweise ziemlich anstrengend und auch nur mäßig sympathisch.

Die Geschichte selbst wird ohne Längen, aber eben auch ohne Tiefe erzählt. Der Handlungsstrang mit den Brandstiftungen wird banal und vage abgehandelt und auch der Rivale geht dem Leser nicht wirklich unter die Haut. Schade um die Geschichte, aus der man wirklich deutlich mehr herausholen hätte können. Aber wengistens gab es ja noch Jordan und Sebastian, sowie dessen Bruder Bro. An sich ein nette Couchlektüre, die leider nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben wird.

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