Just Like Cats and Dogs – B.A. Tortuga

Seit Jahren lebt der Pantherwandler Sam fern von seiner Adoptivfamilie. Er vermisst sie, doch er kann nicht zurück. Als Katze war er unter den Wölfen immer ein Außenseiter und daran hat sich auch nichts geändert. Doch als sein Adoptivvater stirbt, kehrt er zurück. Und dort begegnet er auch wieder Gus, einem Wolf und dem Feind seiner Jugend. Nun, Sam und Gus sind nie gut miteinander ausgekommen, doch Sam war immer eng mit Gus jüngerem Bruder befreundet.

Sam und Gus sind wie Feuer und Wasser, Katze und Hund! Auch die vielen Jahre der Trennung scheint daran nichts geändert zu haben, doch in den wenigen Tagen des Wiedersehens bemerken sie beide eine Veränderung aneinander und auch an ihrer ambivalenten Beziehung. Als sie sich Monate später wieder – auf neutralem Boden – zufällig wiedersehen, eskaliert die Situation zwischen ihnen und für einen Moment verlieren sie den Kopf und geben ihren ‚unnatürlichen‘ Gefühlen und Sehnsüchten nach.

Doch die gemeinsame Zeit für Sam und Gus ist noch nicht gekommen und wieder trennen sich ihre Wege. Während der Trennungen versuchen sie ihre Leben wieder zu richten, doch das Band zwischen ihnen – das es eigentlich nicht geben dürfte – scheint stärker zu werden.

Diese Geschichte hat mich überrascht – sehr sogar. Die ersten Seiten waren etwas zäh, doch die Geschichte nimmt dann sehr schnell an Fahrt auf und schafft es den Leser zu fesseln. Gus und Sam kennen sich seit Kindertagen, kamen aber nie wirklich miteinander klar. Vielleicht fühlten sich ja ihre Tiere schon damals zu einander hingezogen, doch jeder weiss dass Katzen und Hunde sich nicht miteinander verbinden können.

Diese Theorie stellen Gus und Sam jedoch bald auf den Kopf. Die Natur macht eben was sie will, auch wenn es Politik und Kultur der verschiedenen Wandler nicht so vorsieht oder verstehen vermag. Obwohl Sam und Gus eben ein schwieriges Verhältnis haben, zögert Sam nicht Gus aus einer sehr gefährlichen Situation zu retten und später revanchiert sich Gus, als Sam in ähnliche Schwierigkeiten gerät.

Die Geschichte wird sehr schlüssig erzählt und nach und nach lösen sich auch die Geheimnisse auf. Neue Theorien zu den Gestaltwandlern gibt es nicht, doch es ist ein Wohlfühlbuch mit viel Familie, Gefühl, Spannung und einer gesunden Mischung aus Erotik und Drama. Sam, wie auch Gus sind Typen mit Ecken und Kanten. Sie machen es sich nicht immer leicht, aber sie sind sehr sympathisch und interessant beschrieben.

Also Bonus gibt es dann auch noch eine Kurzgeschichte, in der man mehr von ihnen und dem HEA erfährt.

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