Keeping Sweets – Cate Ashwood

 

Kaum hat Evan seinen Schulabschluss in der Tasche, fliegt er auch schon aus seinem Elternhaus hinaus. Doch ein wirkliches Heim war es nie. Seine Mutter ist vor einigen Jahren gestorben und mit seinem ewig betrunkenen Stiefvater verbindet Evan nichts. Evan hat immer hart gearbeitet und gute Noten, doch ihm fehlt das Geld um zu studieren. Doch dann sieht er ein Inserat, das ihn neugierig macht. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass es sich dabei um ein Casting für einen Gay-Porno-Dreh handelt.

Eine Herausforderung für den in jeder Hinsicht noch unschuldigen Evan. Doch Evan überzeugt den Produzenten Les und dessen Star Noah. Noah ist schon ein alter Hase im Geschäft und weiss was Sache ist. Und er merkt auch auf den ersten Blick, dass Evan bei so einem Dreh nichts verloren hat. Dass das nicht Evans Welt ist. Doch Noah findet Gefallen an den jüngeren Mann, den er schnell unter seine Fittiche nimmt.

Auch Evan fühlt sich zu Noah hingezogen. Doch beiden Männern ist klar, dass sich ihre nach diesem Dreh trennen werden. Evan hat große Pläne und will studieren. Und Noah will sich emotional nicht zu sehr auf Evan einlassen, dem er im Grunde doch nichts bieten kann. Er wäre für Evan doch nur ein Klotz am Bein und eine Bremse bei dessen Träume,

Vom Plot her verspricht die Geschichte sehr hot und schlüpfrig zu werden. Ist sie am Ende auch geworden. Doch die heissen Sexszenen sind eigentlich nur Beiwerk, denn die Autorin geht sehr stark auf die Gefühlswelt ihrer Protagonisten ein. Auf der einen Seite Noah, der abgeklärt, erfahren und auch desillusioniert ist. Er fühlt sich für Evan verantwortlich und versucht wirklich das Richtige zu tun. Evan hingegen ist scheu, zurückhaltend und vorsichtig. Doch er auch sehr offen und großzügig. Im Gegensatz zu Noah hat er seine Gefühle her nicht unter Kontrolle und löst damit bei Noah eine große Verwirrung aus.

In der Geschichte spielen auch noch einige weitere junge Männer eine Rolle, die ebenfalls zum Pornodreh in das Strandhaus gekommen sind. Einer davon ist Colt, der auch noch sehr jung ist und sich mit Evan anfreundet. Die Geschichte selbst wird sehr ruhig erzählt und punkte mit dem vielen Emotionen, die sich zwischen Evan und Noah abspielt. Natürlich gibt es zum Ende hin auch noch ein Drama, das jedoch in einem Happy End endet. Tolles Buch, schön und in einem relativ einfachen Englisch geschrieben.

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