Liebe ist das halbe Leben – Carol Lynne

Ryan, Rio und Nate wollen zusammen in Cattle Valley zusammen ein neues Leben beginnen. Während Ryan in dieser schwulenfreundlichen Stadt einen Job als Sheriff bekommen hat, müssen Rio und Nate noch ihren Weg finden. Doch gleich nach ihrer Ankunft lernen sie den Geschäftsmann Wyn kennen, der ein verdächtiges Verhalten an den Tag legt. Nate, der als Privatermittler gearbeitet hat, ist sofort alarmiert und will dem Geheimnis des freundlichen und scheuen Wyn auf den Grund gehen.

Cattle Valley ist nicht nur die Heimat vieler Schwuler, sondern auch deren Familie und Freunde. Hier kann sich jeder sicher und geschätzt fühlen. Doch auch so eine Community hat ihrer Probleme, Dramen und Schwierigkeiten. Dennoch hoffen Ryan, Rio und Nate hier glücklich zu werden. Sehr lange leben sie noch nicht in ihrer Menage-Beziehung, die erst eine normale und langjährige Beziehung zwischen Ryan und Rio war. Doch Nate ist das fehlende Puzzleteil und bringt auch frischen Schwung in ihre Beziehung.

Manchmal schießt er ein wenig über das Ziel hinaus, doch wirklich böse kann man Nate nicht sein. Zudem er ein sehr fürsorglicher Mensch ist, der auch immer auf Probleme anderer aufmerksam wird und eben helfen möchte. Rio und Ryan sind etwas ruhiger und versuchen ihrer dritten Partner so gut wie möglich im Zaum zu halten – und ihn vor allem vor Schwierigkeiten zu bewahren.

Im ersten Teil lernt man eben dieses Trio kennen, das sich nicht erst finden, aber in Cattley Valley erst heimisch werden muss. In Rückblenden erfährt man wie sie zusammengekommen sind und auch was sie vorher gemacht bzw. wie sie gelebt haben. Dabei geht die Autorin leider nicht sehr in die Tiefe. Angesichts der Länge der Geschichte ist das aber auch gar nicht möglich. Aber man erfährt genug um sich ein gutes Bild von ihnen zu machen.

Die Cattle Valley Reihe ist für mich so etwas wie … Cora für Gay. Eine Sammlung von netten und extrem erotischen Geschichten, die viel Liebe, Romantik und Humor beinhalten. Es kommen aber auch die Probleme und Dramen des alltäglichen Lebens nicht zu kurz. Wirklich ernst nehmen muss man diese Geschichten allerdings nicht. Dazu sind sie einfach zu simpel und manchmal auch kitschig gehalten. Zudem muss man sich auf viel Sex und Erotik einstellen. Also wirklich, wirklich VIEL davon. Wer das nicht lesen will, er sollte es auch lassen und später nicht darüber jammern.

 

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