Royal Flush mit Herz – Rhianne Aile und Madeline Roux

Die Journalisten David Cameron und Trace Jackson sind Journalisten, arbeiten aber bei konkurrierenden Zeitungen. Jedoch ist das kein Grund nicht befreundet zu sein. Und sie sind wirklich gute Kumpels. So zögert Trace nicht David beizustehen, als dieser bei einem bösen Migräneanfall Hilfe benötigt. Leider ist David ein richtiger Pechvogel und bricht sich auch noch die Schulter. Jetzt ist er erst Recht auf Hilfe angewiesen und Trace zögert nicht.

 

Also zieht Trace kurzerhand bei David ein und gibt nun die Krankenschwester. Ausserdem kümmert sich der Restaurantkritiker, dass endlich einmal was Richtiges zu essen im Haus ist und fährt David auch zu seinen Reha-Maßnahmen. Die räumliche Nähe zieht natürlich eine Intensivierung der Beziehung nach sich. So offenbart David seine Homosexualität. Doch Trace reagiert ziemlich gelassen auf diese Eröffnung. Für ihn spielt die sexuelle Orientierung seines Freundes keine Rolle.

Jedoch beginnt Trace David mit der Zeit anders zu sehen und muss sich eingestehen, dass er ihn anziehend findet. Und dass er sich immer wieder in Tagträumen verliert, in denen David eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Dabei ist Trace eigentlich ein Frauenheld, der nichts anbrennen lässt. Was jedoch andere über ihn denken, scheint ihm allerdings egal zu sein.

Obwohl David die Fürsorge und Nähe von Trace genießt, wird sie für ihn auch zur Belastung. Er fühlt mehr für Trace und langsam kommt er auch in sexuelle Nöte. Dabei will er aber eben nicht ihre langjährige Freundschaft aufs Spiel setzen. Dazu ist Trace ihm einfach viel zu wichtig. Und doch verliebt er sich immer mehr in seinen besten Freund.

Obwohl die Geschichte sehr süss ist, fällt sie nicht zu kitschig oder banal aus. Zum Glück wird der Leser mit hochdramatischen Wendungen, an den Haaren herbeigezogener Eifersucht oder traumatischen Erlebnissen in der Vergangenheit unserer Helden genervt. Nein, es ist einfach eine sehr süsse Liebesgeschichte zwischen zwei Männern, die nicht mehr ganz so jung sind.

Beide sind sehr, sehr sympathisch und gewinnend. Egal ob nun im Umgang miteinander, oder auch mit Davids’ Freunden. Jedoch agieren die meiste Zeit David und Trace – es ist also eher als Kammerspiel anzusehen. Während sich die Autoren mit der Erotik zurückgehalten haben – wobei die sexuelle Spannung durchaus immer gegeben ist, kommt es immer wieder zu sehr witzigen und originellen Episoden.

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