Spencer Cohen: Part I – N.R. Walker

Spencer Cohen holt für seine Klienten ihren Ex zurück und kittet so die zerbrochene Beziehung. Das ist ein ungewöhnlicher Job, aber Spencer ist darin ziemlich gut. Um wirklich gut zu arbeiten, muss er soviel wie möglich von seinem Klienten und dem Ex wissen. So auch bei Andrew, der von seinem Freund Eli Knall auf Fall verlassen wurde und einfach nicht darüber hinwegkommt. Andrew will Eli zurück und Spencer soll es richtigen. Also beginnt Spencer mit seinem Job und lernt Andrew näher kennen. Schließlich muss er ihn ja gut kennen um glaubwürdig als sein neuer Freund durchzugehen. So soll Eli eben zurückkommen und es bereuen Spencer verlassen zu haben.

Doch je mehr Spencer über Andrew und Eli erfährt, desto weniger will er Erfolg haben. Denn Eli scheint einfach nicht gut genug für Andrew zu sein und zu seinem Schrecken entwickelt Spencer Gefühle für seinen Klienten. Sehr unprofessionell, doch was wenn Andrew doch der Eine ist?

Seit der Veröffentlichung dieser Reihe schiebe ich die Bücher vor mir her. Wieso? Keine Ahnung. Dabei bin ich doch ein richtiges Walker-Fangirlie. Und wieder einmal hat sie mich überzeugt, unterhalten und bezaubert. Spencer Cohen ist ein toller Charakter. Eigentlich ist er ein Australier, den es aber in die USA verschlagen und sich dort ein Leben eingerichtet hat. Zu seiner Familie hat er keinen Kontakt mehr, auch wenn er sie augenscheinlich schmerzlich vermisst. Dafür hat er einige sehr gute Freunde, die immer für ihn da sind.

Andrew ist von Spencers Präsenz erstmal geplättet und irgendwie überfordert. Aber er ist auch von ihm fasziniert und freundet sich sehr schnell mit Spencer an. Eli ist zwar immer Thema zwischen ihnen, das jedoch langsam aber sicher verblasst. Viel interessanter sind die Gemeinsamkeiten, die Zeit die sie miteinander verbringen und die Dinge die sie von einander lernen oder eben miteinander entdecken.

Die Geschichte ist großartig zu lesen und es gab auch zwei Szenen, wo die Autorin mich zu Tränen gerührt hatte. Die Geschichte ist zwar nicht abgeschlossen, hat aber auch keinen Cliffhanger. Und man weiß ja auch worauf man sich einlässt, da schon im Vorfeld bekannt war, dass es sich um eine Trilogie handeln wird. Tolle Geschichte, großartige Helden – typisch N.R. Walker eben.

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