The Mistletoe Effect – Cate Ashwood


Auf dem Weg nach Las Vegas, wo ein neuer Job und hoffentlich ein besseres Leben auf den jungen Danny warten, gibt sein Auto den Geist auf und Danny verschafft sich in ein Gebäude Zutritt – will er in der bitterkalten Nacht nicht erfrieren. Doch da die Bäckerei nicht abgeschlossen war, ist es doch gar kein Einbruch, nicht wahr? Das sieht der Besitzer und Bäcker Merrick naturgemäß anders. Doch er hat auch nicht das Herz Danny fortzuschicken und bietet ihm einen Job an. Es ist doch bald Weihnachten, Merrick hat viel zu tun und Danny kann das Geld gut brauchen um sein Auto wieder flott zu kriegen.

Danny kann es gar nicht fassen, dass Merrick ihm eine Chance geben will. Er hat zwar keine Ahnung vom Backen, doch Danny erweist sich als ziemlich gelehrig und beweist auch ein künstlerisches Talent bei der Dekoration verschiedener Produkte. Merrick ist durchaus angetan und fühlt sich zu Danny hingezogen. Und auch Danny kann dieses Knistern und die Blicke zwischen ihnen nicht ignorieren. Doch was soll daraus entstehen? Schon nach Weihnachten werden sich ihre Wege trennen.

The Mistletoe Effect ist leider eine wenig kurz geraten, aber wirklich schön zu lesen. Ashwood erzählt die Geschichte sehr romantisch, stellenweise schon klebrig süß. Aber als Weihnachtsgeschichte ist sie perfekt. Danny ist ohne Bindungen und schlägt sich mehr schlecht als recht durch. Merrick ist durch den Verlust seines Vaters ebenfalls alleine, auch wenn er in seiner Heimatstadt sehr beliebt ist und Freunde hat. Für Danny empfindet er sehr schnell mehr, scheut sich jedoch auf ihn zuzugehen. Doch natürlich kommt es wie es kommen muss und die Gefühle intensivieren sich sehr schnell. Allerdings läuft die Uhr gegen sie und beide Männer wissen nicht, wie sie sich dem anderen gegenüber vollständig öffnen sollen.

Kurz, knackig, aber mit viel Herz – so soll es sein.

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