Über GayLesen

Lesen ist ein großes Wunder.

(Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)

GayLesen hat mit der Freifrau per se nicht viel zu tun, aber ihren Ausspruch empfinde ich immer wieder als inspirierend und bestätigend. Bücher und Geschichten waren immer schon ein großer Teil meines Lebens. Im Laufe der Jahre habe ich viele Genres ausprobiert, oder habe sie sprichwörtlich zu Tode gelesen. Von Kinder- und Pferdegeschichten, hin zu historischen Schmökern, über geschichtliche Sachbücher zu blutrünstigen Thrillern, Krimis, fesselnden Fantasy/Paranormals und schmalztriefenden Liebesromanen (Contemporary und Historicals) habe ich alles – wirklich alles – durch.

Und nun also Gay. Wieso ausgerechnet Gay? Möglich, dass ich durch Recherchearbeiten für ein Online-Rollenspiel darauf gekommen bin. Und irgendwie bin ich dann auch dabei hängen geblieben. Mein erstes richtiges Buch aus diesem Bereich war ein Roman von Charlotte Engmann – Entführung nach Alhalon, den ich sogar Jahre später rezensiert habe. Allerdings blieb das für längere Zeit mein letzter Ausflug in das Gay-Genre. Es gab einfach keine Geschichten, die mich wirklich gereizt hätten. Erst ein paar Übersetzungen von Dreamspinner und Cursed haben mich dann wieder neugierig gemacht.

Als Vielleserin war für mich aber das Feld schnell abgegrast und am Ende blieben nur noch die englischen Originale. Also Augen zu und durch. Inzwischen lese ich deutlich mehr englische Originale als Übersetzungen. Warum? Weil ich es kann und einfach zu ungeduldig bin, um zu warten.

GayLesen bzw. der Vorgängerblog waren ursprünglich nur als eine Art Lese-Tagebuch gedacht. Inzwischen veröffentliche ich meine Rezensionen aber auch bei Amazon und Goodreads, sowie bei Happy End Bücher. Eine Interaktion mit anderen Bloggern und Leserinnen ist ausdrücklich erwünscht, allerdings wird GayLesen ein Leseblog bleiben. Hier gibt es keine Aktionen und keine Gewinnspiele. Ich bewerbe auch keine Bücher und Autoren, außer sie wecken dezidiert mein Interesse und können guten Gewissens empfohlen werden.

Dennoch bin ich immer auf der Jagd und der Suche nach Neuerscheinungen. Egal wie groß der Sub sich immer wieder auftürmt – man kann nie genug Lesestoff haben. Es gibt ja auch immer wieder magere Zeiten, wo nur wenig (für mich) wirklich Interessantes veröffentlicht wird. Mein Lesegeschmack ist so wie bei allen anderen – individuell. Manchmal mag ich Massenware, dann wieder etwas total Schräges oder Innovatives. Doch das zu beurteilen bleibt ja glücklicherweise jedem selbst überlassen.

Bei meinem monatlichen Lesevolumen kann ich nicht jedes Buch rezensieren. Dazu bleibt mir leider nicht die Zeit und die muss man sich einfach nehmen, um jeder Geschichte auch gerecht zu werden. Und manchmal erwischt man einfach Bücher, zu denen man zwar eine Meinung hat, sie aber nur ungern mit anderen teilt. Aus Gründen, die anderen Bloggern hinlänglich bekannt sind.

Zu meiner Person gibt es nur wenig zu sagen, außer dass ich die Blüte meiner Jugend – zum Glück – längst hinter mir gelassen habe, mich um ein Pubertier kümmern darf und meine Freizeit nicht nur für Bücher und Blogs aufwende. Nebenbei liebe ich es zu backen und zu sticken. Während ich virtuell durchaus kommunikativ bin und mich gerne via FB und Whatsapp austausche, bin ich in der Realität ein wenig nerdy und verlasse meine vier Wände nur dann, wenn es denn zwingend nötig ist. 😉

Christina aka GayLesen