Wenn der Staub sich legt – Mary Calmes

 

Glenn Holloway stammt aus einer Rancher-Familie und er ist auch immer folgsam den Erwartungen seines Vaters gefolgt. Doch eigentlich hat er andere Träume und als er sich diese verwirklicht, entfremdet ihn das seiner Familie. Dazu kommt auch noch das Geständnis schwul zu sein.

Inzwischen führt er ein erfolgreiches Restaurant. Seine Mitarbeiter lieben, nein verehren ihn. Denn Glenn ist ein wirklich netter und fürsorglicher Kerl. Allerdings nur dann, wenn es nicht um seine biologische Familie geht. Da agiert er oft sehr kratzbürstig und distanziert. Dabei gibt es zwischen ihm und seinen Halbbrüdern einfach nur viele Missverständnisse.

Bei einem Viehtrieb muss sich Glenn dann doch wieder mit Rand und Zach auseinandersetzen. Aber auch noch mit Rands Vorarbeiter Mac. Der übt auf Glenn eine ungesunde Anziehungskraft aus, die aber durchaus gegenseitig ist. Aber Glenn ist in der Hinsicht nicht unbedingt die hellste Kerze und seine Erfahrungen mit Männern sind ja auch eher dürftig.

Glenns Geschichte deutete sich ja schon im vorigen Teil an, der sich neuerlich um Stefan und Rand gedreht hat. Meine Erwartungen wurden dann am Ende nicht ganz erfüllt. Glenn ist ein sehr sturer und eigensinniger Charakter, der sich das Leben nicht leicht macht. Die Familie ist ein wunder Punkt und da agiert er oft sehr irrational und unverständlich.

Mac hingegen hat mir gut gefallen und er schafft es ziemlich schnell Glenn für sich zu gewinnen. Er ist cool, gelassen und reagiert fast immer den Umständen angemessen. Allerdings ging mir die ganze Sache einfach zu flott. Der Geschichte hätten mindestens 50 Seiten mehr gut getan. Irgendwie wirkt am Ende alles sehr überhastet und auch ein wenig lieblos. Da hätte ich mir doch mehr erwartet, da Mac und Glenn wirklich ziemlich gut zusammenpassen und sich ein wenig mehr Tiefe verdient hätten.

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