Wie Wellen am Strand – Sue Brown

Schon eine Weile läuft das Restaurant von Wig und Nibs nicht besonders gut. Schuld sind die Nachbarn, die ihnen die Kundschaft abspenstig machen. Als dann auch noch ihr Geschäft verwüstet und bei einem zweiten Überfall fast auch noch in Flammen aufgeht, hat Nibs genug. Er kann nicht mehr und er will nicht mehr. Sein Traum scheint zu zerplatzen. Zusätzlich hat er auch noch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, die er seinem langjährigen Partner jedoch verheimlicht.

Wigs ist genauso frustriert und enttäuscht wie Nib und auch ihm wächst die ganze Sache über den Kopf. Nib’s Verhalten gibt ihm Rätsel auf, auch wenn sich an ihren Gefühlen für einander nichts ändert. Unterstützung bekommen sie in dieser schweren Situation von ihren Freunden – dem Owens Clan. Die Familie ist ziemlich ‚aufdringlich‘ und hilft wo sie nur kann. Wigs und Nibs schwanken immer zwischen Dankbarkeit und Widerwillen. Doch sie können wirklich jede Hilfe brauchen, die sie bekommen.

Es gibt ein großes Wiedersehen mit allen Haupt- und Nebenakteuren der vorhergehenden Geschichten. Da Nib und Wig ja schon ewig zusammen sind, fällt die typische Kennenlern-Phase natürlich weg. Allerdings erleben wir nun eben die alltäglichen Probleme eines Paares, das wirklich schon sehr lange zusammen sind. Beziehungen bedeuten auch Arbeit und immer wieder neue Entdeckungen – egal ob man das will oder nicht.

Mir gefielen die Hauptakteure sehr gut und die Geschichte selbst war sehr flüssig und leicht zu lesen. Keine Längen, keine obskuren Wendungen. Die Sache mit den Übergriffen zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, ist aber ziemlich schnell zu durchschauen. Langweilig wird es mit dem Buch trotzdem nicht. Neben Wig und Nib bekommen auch Paul und Olaf ziemlich viel Platz geboten. Ihre Beziehung ist ja alles andere als stabil und den armen Paul hat es ja gefühlsmäßig ziemlich heftig erwischt.

Uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen tollen Abschluss!

 

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