Wolfmanny – Julia Talbot


Kenneth Marcon braucht Hilfe. Dringend und schnell. Er braucht eine Nanny für seine 5 Nichten und Neffen, die kaum zu kontrollieren sind. Man bekommt aber nicht immer das, was man will. Mit Jack schneit eine Manny ins Haus und Jack ist wirklich sehr effektiv. Schnell bekommt der Wolfswandler den rebellischen Teenager, die temperamentvollen Zwillinge und zwei weitere Kinder in den Griff.

Doch nicht nur die Kinder kommen gut mit Jack klar. Kenneth fühlt sich irgendwie zu dem großen Kerl hingezogen und auch Kenneths bester Freund und Beta Miles zeigt Interesse an der Manny. Jack hingegen mag beide Männer und spürt, dass da mehr ist. Doch wie sollen sie alle irgendwie zusammenfinden und -passen? Alles ist so frisch und neu. Und Kenneth ist ein vielbeschäftigter Mann, der schon bald auf eine längere Geschäftsreise aufbricht.

Der Plot ist wirklich interessant und die Akteure wirklich witzig, romantisch, ein wenig skurril und liebenswürdig. Die Geschichte selbst beginnt sehr flott, äußerst amüsant und charmant. Schnörkellos werden die Helden vorgestellt und man lernt die Familiendynamik und Hintergründe schnell kennen. Allerdings geht die Autorin nicht in die Tiefe. Von den drei Hauptakteuren erfährt man einfach viel zu wenig. Alles bleibt oberflächlich.

Genauso ihre Beziehung. Sie hüpfen jetzt nicht gleich alle zusammen ins Bett und tanzen auch umeinander herum. Aber es zündet für den Leser einfach nicht. Es zieht sich halt alles irgendwann bis ins Unerträgliche und wird dann auch langweilig. In diesem Buch wird ständig gekocht und gegessen. Die Kinder spielen eine große Rolle und man erlebt Kinderalltag, wie er eben ist.

Aber ich wollte eigentlich kein Buch über Kindererziehung oder amerikanischer Kochkunst lesen. Wäre die Geschichte ein wenig aufregender gewesen, hätte ich über den Mangel an Erotik hinwegsehen können. Es gibt zwei, drei Szenen, von denen aber nur eine wirklich hot geschrieben ist. Das war für mich einfach viel zu wenig. Wirklich verloren hat die Geschichte dann aber dann mit dem Ende der Geschichte und der Starrsinnigkeit des Alphas Kenneth, der mir irgendwie völlig fremd geblieben ist.

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