Taming Teddy – Lucy Lennox

Dr. Jamie Marian ist leidenschaftlicher Wildbiologe und hat sich nach seiner unfreiwilligen Trennung in die Wildnis von Alaska verkrochen. Aber selbst dort belästigt man ihn. Genau genommen wird er von einem ziemlich aufdringlichen Fotografen genervt, der ihn unbedingt vor die Linse bekommen möchte. Teddy Kodiak (Achtung, Wortspiel) ist fasziniert von diesem Jamie, der angeblich so etwas wie ein Tierflüsterer ist. Und er kann so gar nicht verstehen, dass sich der Kerl so ziert. Doch Teddy ist ziemlich hartnäckig und steht irgendwann vor Jamies Tür. Tja, da ist er nun. Und vertreiben lässt er sich nicht mehr. Zumindest nicht so schnell.

Die Geschichte vom zweiten Marian-Jungen, der seinen Gefährten findet, handelt nun also von Jamie. Angedeutet wird seine Story ja schon in Blue’s Geschichte. Teddy kommt wie eine Urgewalt über Jamie und der reagiert erstmal ziemlich kratzbürstig und unfreundlich. Doch es hat schon seine Gründe, wieso Jamie so stachelig ist und sehr schnell merkt, dass er für Teddy etwas empfinden könnte. Doch Teddy ist ein Reisender, der keine Bindungen eingeht. Und Jamie hat ein sehr böses und demütigendes Beziehungsende hinter sich. Die Umstände sind also suboptimal.

Und es bleibt auch schwierig. Denn sie kommen sich näher, verlieren sich aber in ihren Ängsten, Vorurteilen und dann gibt es auch noch Missverständnisse und unglückliche Umstände, die sie immer wieder trennen. Mir gefiel diese Geschichte fast noch besser als die von Blue und Tristan. Denn hier ist der Plot ziemlich gradlinig, auch wenn die Autorin natürlich einige Wendungen einbaut, um die Geschichte spannend zu halten.

Der Erotikanteil ist wieder relativ hoch, hier aber durchaus passend. Immerhin kleben die zwei ja auch nicht die ganze Geschichte aufeinander und es kommt eben immer wieder zu räumlichen Trennungen. Jamie, wie auch Teddy sind sehr komplexe Persönlichkeiten. Ihre Ängste und Erwartungen sind nachvollziehbar. Genauso ihre Handlungen, die oft auch durch unbedachte Worte begleitet werden. Dennoch war es eine wirklich sehr romantische Geschichte, die auch noch sehr witzige und manchmal sehr berührende Momente hatte.

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