Sand im Getriebe

In letzter Zeit ist es hier ein wenig ruhiger geworden, ganz im Gegensatz zu meinem realen Leben. Es gab einige Veränderungen. Privater, aber auch beruflicher Natur.

Nicht jede Änderung ist gut oder bringt einen Benefit mit. So auch in meinem Fall. Während mein Kind nun endlich seinen Schulabschluss und den Führerschein hinter sich gebracht hat, beginnt mich mein Job immer mehr aufzufressen.

Ich mag meinen Job. Ich liebe meine Arbeit und auch wenn ich mich oft und gern aufrege, oder auch Dinge überdramatisiere, gehe ich in meiner Tätigkeit auf. Seit einem Jahr jedoch, wird die Struktur umgestellt. Es gab und gibt viele Änderungen. Neue Mitarbeiter kommen, Aufgaben werden anders verteilt und viele Neuerungen haben uns das letzte Jahr begleitet.

Für mich waren die Veränderungen groß, aber zu bewältigen. Zu schaffen macht uns – meinen Kolleginnen und mir – jedoch der Mangel an Wertschätzung und Unterstützung seitens der obersten Leitung. Es gibt auch viele Einsparungen seitens der Infrasturktur (kaputte Drucker und Scanner werden nicht ersetzt, usw.), die ein normales Arbeiten jeden Tag beschwerlicher machen. Auch personelle Änderungen bringen mich jeden Tag an meine Grenzen. 😉

Kurz gesagt – der Job nimmt im Augenblick einfach extrem viel Platz ein. So bin ich am Abend einfach zu müde um mich effektiv um meinen Blog kümmern zu können. Ich lese auch relativ wenig und schreibe noch weniger Rezensionen. Also ich würde ja gern mehr machen und tun – aber dann sitze ich auf dem Sofa und starre den Laptop lustlos an und verschiebe die ganze Angelegenheit auf den nächsten Abend. 😉

Aber keine Sorge, die Pforten von Gaylesen werden sich nicht schliessen. Immerhin sind Domain und Webspace für ein Jahr bezahlt. *lol* Da wird nix verschwendet. Und ich habe Hoffnung, dass sich die berufliche Situation dann auch wieder etwas entspannt. Und vor allem – dass der Spass am Rezi schreiben und vor allem dem Lesen wieder zurück kommen.