Final Edit – E.M. Denning

Final Edit

Final Edit - E.M. DenningWerbung

VÖ: 01/2026
Genre: Contemporary 
Seitenanzahl/Print: 249
Serie: Light's, Camera Love (1)

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Obwohl Sawyer Brown sein Studium erfolgreich abgeschlossen und sogar bereits ein Buch veröffentlich hat, ist er für seine Eltern eine Enttäuschung. Immer wieder er mit seinem erfolgreichen Bruder verglichen, der den Erwartungen der Eltern entspricht. Nach dem Erfolg mit seinem ersten Buch, fühlt sich Sawyer ein wenig verloren und hadert mit sich. Da tritt sein früherer Professor Thurston wieder in sein Leben und vermittelt ihm einen Job als Ghostwriter.

Sawyer hat erstmal keine Ahnung, wer dieser Lukas Knight ist und warum er eine Autobiographie schreiben möchte. Aber der Mann ist im sympathisch und er findet ihn mehr als attraktiv.

Lukas, etwas älter als Sawyer, blickt auf eine lange Karriere als Pornodarsteller zurück. Inzwischen agiert er jedoch nur noch hinter der Kamera und hat eine eigene Produktionsfirma aufgebaut. Ähnlich wie Swayer ist er stolz, auf seinen Erfolg und was er für sich erreicht hat. Und er ist auch stolz darauf, wie er sein Unternehmen führt und versucht für seine Darsteller ein gutes Umfeld zu schaffen.

Während sie gemeinsam an Lukas‘ Buch arbeiten, lernen sie sich näher kennen und irgendwann auch schätzen. Sie kommen aus sehr unterschiedlichen Welten und ihre Hintergründe könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Lukas weiß, wer er ist und wie er seinen Charme einsetzen kann, agiert Sawyer etwas zurückhaltender. Ihre Gespräche sind nicht nur die Grundlage für die Autobiographie, sondern haben auch einen therapeutischen Charakter. Denn sowohl Sawyer, als auch Lukas haben eine Vergangenheit aufzuarbeiten. Und das bringt sie auch menschlich näher.

Irgendwann kommen sie sich so nahe, dass die Grenzen zwischen beruflicher Zusammenarbeit und sehr privaten Gefühlen verschwimmen.

E.M. Denning erzählt diese Geschichte sehr einfühlsam, aber auch witzig und spicy. Dabei setzt sie die intimen Szenen aber sehr gezielt ein und die Geschichte gerät, trotz des Hintergrunds, niemals ins Schmuddelige ab. Der Fokus liegt ganz klar auf ihren Helden, ihrer Liebesgeschichte und ihrer Entwicklung hin zu einem Paar, das sich irgendwie gegenseitig „heilt“.

Die vorgestellten Nebencharaktere machen neugierig und man darf hoffen, dass auch sie ihr Happy End finden werden. Für mich war der Serienauftakt sehr gelungen und es gab ein sehr erfreuliches Wiedersehen mit Professor Thurston und seinen Partnern.