Prophesy – A.E. Via

Wolfswandler und Vampire waren sich noch nie besonders grün. Doch in letzter Zeit scheinen sich die Probleme zu häufen und so treffen der Vampirkönig Chadwick und der Alpha Zenith Justice Volkov in den USA aufeinander um eine Lösung für die Übergriffe zu finden. Doch ihr Aufeinandertreffen und Kennenlernen ist nicht zufällig und schon gar nicht nur den Auseinandersetzungen zwischen den Gattungen geschuldet. Ganz offensichtlich sind die Führer der beiden Gruppen vom Schicksal bestimmte Gefährten.

Das kommt für Justice und Wick sehr überraschend und vor allem Justice fällt es nicht leicht sich mit dieser Wendung abzufinden. Natürlich hätte er gern einen Gefährten, fühlt sich aber seinem Rudel verpflichtet und als Alpha Zenith ist er der Führer aller Wolfsrudel. Hilfe bei all seinen Aufgaben bekommt Justice allerdings von seinen drei Brüdern und seiner Schwester.

Wick ist gekränkt von Justice‘ Reaktion und erster Zurückweisung. Doch Wick ist alt und reif genug um seinem Gefährten Zeit zu geben. Und Justice findet ja schon sehr bald den Weg zurück zu seinem Gefährten, der so manche Überraschung für ihn bereit hält.

Ich muss gestehen, dass ich erst etwas skeptisch war. A.E. Via hat ein paar wirklich tolle Bücher geschrieben und mich begeistern können. Andere Reihen von ihr konnten mich leider weder begeistern, noch fesseln. Prophesy hingegen konnte mich wieder mitnehmen.

Die Auseinandersetzungen zwischen den Gattungen bringen den König und den Alpha eben zusammen. Und gemeinsam klären sie auch die Übergriffe auf. Allerdings ist dieser Handlungsstrang eher schmückendes Beiwerk und die Mythologie mit der Göttin und den Bestimmungen ist auf jeden Fall noch ausbaufähig.

Justice und Wick sind absolute Hotties und wirklich liebenswürdige Helden. Obwohl man es vermuten möchte, ist die Geschichte nicht von Sexszenen überladen, auch wenn es zwischen Vampir und Wolf immer sehr stark knistert. Via legt mehr Wert auf das Kennenlernen der Helden, auf ihre Macken und vor allem auf ihr Umfeld. Denn Wick und Justice haben ja Familie bzw. Pack und Gefolge. Da sind einige bemerkenswerte Figuren dabei, die alle ihre Geschichte bekommen sollen.

Der Stil ist sehr schlicht gehalten und es gibt immer wieder humorvolle oder auch liebenswerte Szenen. Überhaupt empfand ich die Geschichte als sehr angenehm zu lesen und sie lässt auch ein zufrieden-wohliges Gefühl zurück.

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