Betting on Forever – Felice Stevens

Der frühpensionierte Polizist Sam verbringt mit einem engen Freund ein Wochenende in Atlantic City und läuft ausgerechnet dort dem attraktiven Zach über den Weg. Dieser ist bei einer Veranstaltung geladen und hat eigentlich gar keine Zeit für einen Flirt. Aber die Gelegenheit ist da und Zach ist schon so lange Zeit einsam. Wen also schadet eine gemeinsame Nacht mit viel Sex und Nähe? Zwischen Sam und Zach zündet es bereits beim ersten Sichtkontakt. Doch beide Männer haben gute Gründe Gefühlen und Beziehungen aus dem Weg zu gehen.

Sam wurde von seinem Freund betrogen und verlassen; Zach hingegen ist von Natur aus sehr scheu und zurückhaltend. Dies ist seiner Vergangenheit geschuldet, der er sich im Laufe der Geschichte immer wieder und intensiv stellen muss. Doch kaum haben sie sich kennengelernt, trennen sich ihre Wege auch schon wieder. Widrige Umstände, die jedoch immer wieder zu Mißverständnissen führen werden.

Felice Stevens schreibt einfach wunderbar und trifft beim Leser meist den richtigen Nerv. Sam und Zach sind tolle Protagonisten mit all ihren Stärken und Schwächen. Jedoch muss ich festhalten, dass mir Sam sympathischer war – zu meiner Überraschung, denn Zach war im ersten Teil der Reihe schon so süss und sympathisch. Allerdings wusste ich da noch nicht, dass er mit einer etwas …. anstrengenden Mutter geschlagen ist. Möglich, dass ich da persönliche Verknüpfungen hergestellt habe, die es mir schwer machen das Buch neutral zu bewerten.

Aber Zach’s Mutter war ein absoluter Nervfaktor. Und sie beeinflusst das Leben ihres Sohnes maßgeblich und rücksichtslos. Die Tragik dabei ist jedoch, dass ihr ihre Rücksichtslosigkeit vielleicht gar nicht so bewusst ist. Zum Glück hat Zach aber seine guten Freunde Julian und Marcus, die immer und bedingungslos für ihn da sind. Dabei ist Marcus jedoch etwas Besonderes und mit diesem Aspekt in der Geschichte hatte ich nicht gerechnet. Jedoch macht sie Sinn!

Trotz Zach’s Mutter gibt es für diese Geschichte 4 Sterne, weil die Geschichte an sich ja wirklich schön zu lesen war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Anti-Spam durch WP-SpamShield