Kayson – Jenny Wood


Connor betreibt in seiner Heimatstadt einen kleinen Buchladen. Als schwuler Mann hat er es in der kleinen Stadt nicht immer einfach, doch man ist ihm auch nicht feindlich gesonnen. Man kennt ihn und Connor geht auch nicht sonderlich offensiv mit seiner Sexualität um. Eines Tages erwischt er einen Dieb und wird prompt von diesem ausgeknockt.

Ausgerechnet Kayson Kennedy eilt zu Connors Rettung. Kayson hat in der gleichen Straße einen Tattooshop, den er gemeinsam mit seinem Bruder Kingsley und einigen Freunden betreibt. Die Brüder sind erst kürzlich nach Georgia gezogen, haben sich aber bereits gut eingelebt und sozialisiert.

Grund für den Umzug ist ihre kleine Schwester, von der sie erst kürzlich erfahren haben. Kayson und King sind zwei große Softies, die unbedingt am Leben ihrer Halbschwester teilhaben wollen. Kayson findet sich schnell in der Rolle Connors Beschützer wieder. Der Mann ist niedlich, beschützenswert und unterhaltsam. Allerdings verwirrt es Kayson auch, da er ernsthaften Beziehungen eigentlich aus dem Weg geht.

Er selbst ist jedoch schon länger das Objekt Connors ‚Begierde‘. Immer wieder hat Connor nach dem stattlichen Kerl Ausschau gehalten und sich selbst für einen Stalker gehalten. Doch Kayson scheint ernsthaftes Interesse an ihm zu haben, auch wenn er sich für Connors Geschmack sehr viel Zeit lässt.

Das trifft jedoch nicht auf den Leser zu. Denn Kayson ist ein wahrlicher Gentleman und da würde man von dem hühnenhaften Kerl erst gar nicht erwarten. Die Geschichte ist unglaublich nett, charmant und auch sexy geschrieben. Es gibt ein paar wirklich heiße Szenen – oh lala. Aber der Fokus liegt auf der romantischen Beziehung zwischen Kayson und Connor.

Zudem gibt es da noch einen kleinen Krimiplot, der sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Allerdings ist der Plot für mich ausreichend und hält die Spannung schön aufrecht. Ausserdem bringt dieser Erzählstrang unsere Helden ja näher zusammen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Geschichte um die kleine Schwester der Kennedys. Sie gehen wahnsinnig fürsorglich mit der Kleinen um und wollen auch unbedingt ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter aufrechterhalten, die jedoch in der Geschichte selbst nicht wirklich viel Platz bekommt.

Weitere Sympathieträger der Geschichte sind die Mitarbeiter von Kennedy Inc., sowie Connors Mitarbeiter und die ganzen Geschäftsinhaber, der Shops die sich in dieser kleinen Community befinden. Für mich ist die Geschichte sehr rund, die Liebesgeschichte um Kayson und Connor sehr romantisch, ohne jedoch zu kitschig zu werden. Insgesamt eine sehr reizende Wohlfühlstory.

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