Please Don’t Go – Felice Stevens


Daniel Friedmann bleibt gern für sich. Er hat seine Arbeit und gibt sich damit zufrieden. Enge Bindungen geht er nicht ein. Einzig seine etwas exzentrische Arbeitskollegin Maxi könnte man als Bezugsperson und Freundin bezeichnen. Doch Danny ist im Laufe der Jahre vorsichtig geworden. Erst hat sein Vater die Familie verlassen, dann stirbt seine Mutter. Doch noch tiefer geht der Verlust von Paul, seinem besten Freund aus Kindertagen, der eines Tages unvermittelt aus seinem Leben verschwunden ist. Doch nach 15 Jahren taucht Paul wieder auf. Unerwartet und ausgerechnet als neuer Arbeitskollege in Dannys Firma.

Für Paul gab es gute Gründe damals unterzutauchen und hat Danny jeden Tag vermisst. Der Zufall führt sie wieder zusammen und Pauls Gefühle für Danny haben sich nicht geändert. Doch Danny zeigt ihm die kalte Schulter; kann ihm nicht mehr vertrauen. Beide hatten und haben schwer an dieser unvermuteten Trennung zu knabbern.

Felice Stevens ist ein Garant für gute und intensive Geschichten. Auch diese hier gehört zu ihnen, auch wenn ich dieses Mal nur 4* vergeben mag. Die Gründe liegen im Plot und der Dynamik zwischen dem wiedervereinten Paar. Daniel ist sehr vorsichtig, stürzt sich dann aber doch relativ schnell wieder in die Arme von Paul. Mir persönlich ging das etwas zu hastig, auch wenn mir die Grundidee wirklich sehr gut gefallen hat.

Beide Helden sind ansprechend beschrieben, man bekommt einen guten Eindruck von ihrem Leben und ihren Gefühlen. Es gibt zwar diese Arbeitskollegin, doch der Fokus liegt klar auf Paul und Danny – eine Art Kammerspiel, das aber durchaus überzeugen konnte.

VÖ: 01/2017
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 65

 

 

 

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