Ropes and Dreams – Bailey Bradford

Auf der Mossy Glenn Ranch ist der Koch Drake nach einen unschönen Trennung untergekommen. Dort kocht er für das Trio Carlos, Troy und Will, die gemeinsam diese Ranch wieder auf Erfolgskurs bringen sollen. Seine Arbeitgeber sind nicht besonders zurückhaltend und Drake bekommt oft mehr von den sexuellen Eskapaden mit, als er eigentlich will. Doch für ihn selbst kommen intime Beziehungen sowieso nicht mehr in Frage. Seit Wochen quält er sich mit der Vorstellung möglicherweise mit HIV infiziert zu sein, auch wenn der erste Test negativ war. Doch sein Ex meldet sich immer wieder bei Will und quält ihn mit dieser Möglichkeit.

Der junge Deputy Ian McCain kommt mit seinen Mitmenschen zwar aus, hält sie aber meist auf Distanz. Seine Sozialkompetenz ist mäßig und er hat schon sehr früh an gelernt im Schatten zu bleiben. Kontrolle ist alles in seinem Leben und nur so kann er mit seinen Bedürfnissen, aber auch Unsicherheiten zurecht kommen. Allerdings ist ihm so auch eine ernsthafte Beziehung, die über den BDSM-Style hinausgeht, auch versagt geblieben. Doch dann lernt er den schüchternen Drake kennen und dieser bringt – ungewollt – seine unterkühlte Fassade gefährlich ins Wanken.

Leider habe ich wieder mal den zweiten Teil einer Serie erwischt und so glaube ich, dass mir ein wenig Hintergrundwissen fehlt. Aber das schmälert jetzt nicht meine Wertschätzung für das Buch. Ian ist stoisch und wirkt ziemlich distanziert und kalt. Drake hingegen ist ganz anders und sie beide wollen eigentlich nur ihr Herz beschützen. Ian reagiert ziemlich ‚cool‘ auf die Möglichkeit, dass Drake vielleicht sehr krank sein könnte.

Dennoch will er ihn besser kennenlernen und erkennt in ihm sehr schnell seine submissive Natur. Doch anders als Drakes Ex, agiert Ian sehr vorsichtig, feinfühlig und auch verständnisvoll. Drake lässt Ian an sich heran, muss sich aber gleichzeitig auch noch mit einem anderen Verehrer herumschlagen. Der macht dem Paar aber keine Probleme und stellt nur sicher, dass Ian Drake auch wirklich gut behandelt.

Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Ich mag den leichten Schreibstil von Bailey Bradford. Das ist simple und manchmal auch ein wenig seichte, aber immer sehr erotische Unterhaltung, bei der man einfach abschalten kann.

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