Zwölf Tage – Isabelle Rowan


Obwohl Weihnachten eigentlich eine schöne, friedliche und glückliche Zeit sein sollte, haben John, David und Jamie so ihre Probleme, die es zu bewältigen gibt. David wird immer stiller und verliert sich wieder oft in seinen Tagträumen. Doch er läuft nicht mehr weg und er weiß, dass John ihn bedingungslos liebt. Dass er sein sicherer Hafen ist.

John hingegen erfährt, dass sein Vater weiter Anteil an seinem Leben genommen hat – auch wenn er die Familie verlassen hat. Gleichzeitig macht er sich natürlich Sorgen um David, der immer grüblerischer und distanzierter wird. Doch John hat gelernt seinem Gefährten Raum und Zeit zu geben. Und ihm auch zu vertrauen. Selbst wenn David selbst es nicht tut.

Und dann ist da noch Jamie, der seine Mutter schrecklich vermisst. Doch John und David sind für ihn da und vor allem David braucht seine Hilfe und Zuneigung. Außerdem gibt es da noch Brian, der im Obdachlosenheim arbeitet und zu dem Jamie sich hingezogen fühlt. Es wird ihm also nicht langweilig!

In dieser Kurzgeschichte erfahren wir nun, wie es den drei Männern ergangen ist. Und die kurze Fortsetzung ist Isabelle Rowan wirklich gut gelungen. Unaufdringlich und ohne zu werten erzählt sie ihre gemeinsame Geschichte weiter. Es gibt Höhen und Tiefen, glückliche, traurige und verzweifelte Momente, die es zu bewältigen gibt.

David ist hier der Hauptakteur, denn auch wenn er weg von der Straße ist, so ist er noch immer eine verlorene Seele. Noch immer hat er Probleme sich seinem Sohn zu stellen, auch wenn Adam bemüht ist und den Kontakt zu David will und wohl auch braucht. Wunderschön zu lesen.

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