A Family for Keeps – Rheland Richmond

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VÖ: 08/2018
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 296
Serie: Stories of Us (1)

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Als Tristans Schwester bei einem Unfall stirbt, muss er die Verantwortung für ihre neugeborene Tochter übernehmen. Ausgerechnet er. Frisch von der Schule, viel zu jung und schwul. Doch Tristan nimmt die Herausforderung an und schafft es sein Leben mit Samantha zu meistern. Unterstützt wird er dabei von seinen Freunden und der Familie seines besten Freundes Teo. Doch dann kommt eine schreckliche Verwechslung ans Tageslicht.

Samantha ist eigentlich die biologische Tochter des alleinerziehendes Vaters Nathaniel. Allerdings wurde Sam mit Emma bei der Geburt verwechselt. Und Emma leidet an einer unheilbaren Krankheit. Sie würde eine Organspende benötigen, doch bei den Tests offenbart sich der Irrtum und Nathaniel macht sich auf die Suche nach Emmas richtigen Verwandten. Doch für ihn kommt nicht in Frage Emma aufzugeben. Niemals.

Auch Tristan will Samantha nicht aufgeben, doch er willigt ein Emma zu helfen. Schließlich ist sie die Tochter seiner geliebten Schwester. Aber Organspenden sind kein Kindergeburtstag und so einigen Tristan und Nathaniel sich auf einen Kompromiss, der ihre Wohnverhältnisse betreffen.

Die Geschichte beginnt höchst dramatisch und man bekommt sehr schnell einen guten Eindruck von Tristans Charakter. Ich habe mit ihm mitgelitten und mitgeweint. Seine Schwester war der Dreh- und Angelpunkt in seinem so jungen Leben. Als er sie verliert, bricht mehr als die Welt unter seinen Füßen weg.

Nathaniel ist hingegen anders gestrickt. Kontrolliert, bemüht und distanziert. Als Kind verlassen, hat er diese Verluste niemals verschmerzt und sich nun eben eine eigene Familie geschaffen. Zu Tristan fühlt er sich hingezogen, doch er weiss nicht ob er sich selbst oder Tristan trauen kann. Die Verletzungen der Kindheit und Jugend sind tief und scheinen ihm die Chance auf eine glückliche Zukunft mit einem Partner zu verhindern.

Die Geschichte ist sehr angenehm geschrieben und die Helden sind sehr unterschiedlich geraten. Aber es verbindet sie die Liebe zu ihren Kindern, die immer greifbar ist. Während Tristan etwas riskieren würde, hält Nathaniel sich zurück und verbockt es auch fast. Trotzdem ist es eine sehr schöne Geschichte, die jedoch sehr langsam anläuft. Was aber dieser Handlung wirklich gut tut und die Geschichte spannend und fesselnd macht.

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