Beta’s Love – Nora Phoenix

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VÖ: 06/2020
Genre: Erotic Romance / Paranormal
Seitenanzahl/Print: 298
Serie: Irresistible Omegas (9)

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Die Arbeit in der Security, unter der Anleitung seines älteren Bruders, macht Lucan nicht so glücklich. Da trifft es sich gut, dass Enar ihm die Administration der neuen Klinik auf der Ranch überträgt. Das ist genau Lucans Ding und hier kann er seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Gleichzeitig nimmt er sich auch des scheuen und etwas verpeilten Omegas Sando an. Der ist nach der Entführung seines Vaters ziemlich durch den Wind und auch sehr einsam. Leider hat Sando so gar keine Ahnung vom 'normalen' sozialen Leben und lernt erst durch Lucan was menschliche Nähe und Freundschaft bedeutet. Leider ist Sando aber sehr betriebsblind und hat auch ständige Zweifel an seiner Identität und Integrität. Dabei ist der Omega blitzgescheit und auf seine Art und Weise sehr niedlich.

Lucan arbeitet aber auch mit dem Arzt und Alpha Maz zusammen. Schnell werden sie Freunde. Und nicht nur das, sondern auch Freunde mit gewissen Vorzügen. Das kommt ihnen beiden durchaus gelegen, das sie eigentlich keine Beziehung anstreben. Doch schon bald vertieft sich ihre Freundschaft und es ist mehr als nur Lust, das sie verbindet. Doch Lucan hegt auch Gefühle für Sando, der da für jedoch ziemlich blind und taub zu sein scheint. Maz kennt keine Eifersucht. Aber er beobachtet die Entwicklungen mit Sorge, da Sando Lucan sehr oft vor den Kopf stösst oder ihn auch unabsichtlich verletzt.

In Beta's Love geht die Autorin ein paar Schritte zurück in der Serie. In diesem Buch bekommt der Leser einen anderen Blick auf die Ereignisse, wie sie in den vorigen Teilen geschildert werden. Es sind sehr intime und auch manchmal überraschende Erkenntnisse. So wird auch das schwierige Verhältnis zwischen Lucan und seinem Vater näher beleuchtet. Und plötzlich bekommt der Glanz von Grayson ein paar Risse. Auch Sando erscheint in einem anderen Licht und manchmal möchte man ihn einfach nur schütteln und anschreien. Jedoch hat auch Sando eine Last zu tragen. Und als am Ende sein Vater wieder auftaucht und seinen Platz einnimmt, verschwindet Sando wieder aus dem Licht.

Auch seine Beziehung zu seinem Vater wird neu ausgeleuchtet und auch der schöne Schein von Professor Melloni bekommt arge Kratzer.

Es ist eine sehr gelungene Geschichte, die sich stark um Lucan, Sando und Maz dreht. Ein wenig hab ich den Fortschritt im Gesamtkonzept vermisst. Aber das wird sich dann ja alles - hoffentlich - im nächsten und letzten Teil dieser Saga auflösen. Mir hat die Geschichte jedenfalls sehr gut gefallen und ich empfehle sie auch gern weiter.

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