Coast to Coast – RJ Scott & V.L. Locey

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Verlag: Love Lane Books
VÖ: 09/2019
Genre: Contemporary / Sport Romance
Seitenanzahl/Print: 264
Serie: Arizona Raptors (1)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Bei den Arizona Raptors stehen große Veränderungen vor. Nachdem der Besitzer verstorben ist, sollen nun seine drei Söhne den Laden übernehmen. Dazu muss jedoch der Jüngste, Mark, wieder zurück in den Schoß der Familie geholt werden. Und Mark hat so gar keine Lust sein erfolgreiches Leben an der Ostküste zurückzulassen und nach Arizona zurückzukehren. Schliesslich wurde er ja mit 16 aus der Familie geworfen und musste von da an auf eigenen Beinen stehen. Doch seine Brüder Jason und Cam, aber auch ihre Schwester Leigh können Mark zu einem Verbleib bewegen.

Der neue Coach der Raptors, Rowen, lässt sich von Marks Verhalten und Attitüden beeinflussen. Für ihn ist der jüngere Mann einfach nur ein reicher, arroganter Sack, der ihm das Leben schwer machen will. Aber Rowen ist ziemlich cool und gelassen. Und er weiss genau was sein Vertrag hergibt und was er sich herausnehmen kann um die Raptors neu aufzubauen.

Und es gibt viel zu tun. Rowen braucht neue Mitarbeiter, muss sich um die Rookies kümmern und auch noch irgendwie Ruhe in die Mannschaft bringen. Die Arizonas Raptors sind nicht unbedingt beliebt und auch unter den Spielern selbst brodelt es. Da kann Rowen es so gar nicht gebrauchen, dass sich Mark in seine Arbeit einmischt. Zudem Mark vom Eishockey sowieso keine Ahnung hat und erst lernen muss.

Diese Serie ist als Spin-off zur Harrisburg Railers-Reihe des Autorinnen-Duo zu betrachten. Und man begegnet auch einigen Charakteren aus anderen Serien. So wie eben Ryker Madsen.

Der Fokus der Geschichte liegt auf Mark und Rowen, auch wenn der Leser einen durchaus guten Eindruck von den Raptors und ihren Eigenheiten bekommt. In den anderen Reihen wurde ja immer wieder ein wenig etwas angedeutet. An sich ist die Geschichte gut geschrieben und vor allem Rowen ist eine richtig coole Socke. Sehr bodenständig, gelassen und fokussiert. Mark hingegen ist ein wenig nervig und manchmal kann er einem schon auf die Nerven gehen.

Obwohl mir die Geschichte gut gefallen hat, fehlt mir ein wenig Hintergrundwissen bzw. Einsichten in die Vergangenheit von Mark und Rowen. Da hätte es vermutlich doch noch mehr zu erzählen und vor allem zu erklären gegeben. Es bleibt leider so manches vage und irgendwie unausgegoren. Aber der Stein für eine neue, interessante Serie ist gelegt.

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