Between the Pipes – Stephani Hecht

Der Eishockey-Goolie Trey wurde wie seine Brüder Brock, Chad und Devon von ihrem Vater schon als Kind zu Höchstleistungen gedrillt. Ausser Sport gab es nichts im Leben der Familie Canton. Doch trotz aller Begeisterung für den Sport und der Begabung – Trey war und ist nicht perfekt. Und sein unfreiwilliges Outing hat nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Brüder verändert und die Familie in große Schwierigkeiten gebracht. Jahre später sind die Eltern gestorben, Brock im Drogensumpf verloren und die übrigen Brüder spielen statt in der NHL in der Provinz.

Die Reporterin Amy, die alle Geheimnisse der Canton Brüder ausgegraben hat, ‘erpresst’ Trey. Er soll ihrem Neffen helfen, der selbst Eishockey spielt. Zwar weiss Trey, dass Amy ihn und seine Brüder nicht verraten wird, geht jedoch auf die Erpressung ein und kümmert sich um Andy. Dabei lernt er auch Amys Bruder und Andys Onkel Wade kennen. Sofort zündet es zwischen den beiden Männern. Nur zu blöd, dass Wade in Cop ist. Und Cops sind wie Reporter – böse!! Nicht zu daten.

Allerdings ist Wade ziemlich hartnäckig und Trey gibt ihm nach. Obwohl es nur ein One-Night-Stand sein soll, wird mehr daraus und das schlägt wiederum Devon – Treys Bruder – schwer auf den Magen. Der überfürsorgliche und besorgte Devon sieht schon die nächsten Probleme auf die Brüder zukommen. Doch Wade ist nicht nur Cop, sondern auch verliebt und macht schnell klar dass er nicht an Schmutzwäsche interessiert ist.

Das Buch ist wie schon der Vorgängerteil nett und witzig geschrieben. Großes Drama baut sich nicht auf, auch wenn es zu einer unerfreulichen Begebenheit mit Brock kommt, die Trey ziemlich erschüttert zurück lässt. Doch es gibt ja Wade, der sich als Anker und großer Rückhalt für Trey erweist. Treys Geschichte hat mir noch besser gefallen, als die seines älteren Bruders Devon. Vielleicht auch, weil Trey einfach ein wirklich witziger und irgendwie verrückter Kerl ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.