Der Halbelf – Kasia Bacon

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VÖ: 04/2019
Genre: Fantasy
Seitenanzahl/Print: 70
Serie: Der Orden (1)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Der Dunkelelf Ervyn Morryes, Mitglied des Schwarzbergclans, ist Bogenschütze und sein Ziel ist es zur Ehrengarde der Königin zu gehören. Doch dieses Ziel gerät ins Wanken, als er dem Halbelf Lochan Feyes begegnet. Ein Mann, wie er nicht gefährlicher, distanzierter und verlockender sein könnte. Es ist nicht nur ein Hauch von Arroganz, das den Halbelfen umgibt und Ervyn fühlt sich durch sein Verhalten provoziert und angestachelt.

Doch es ist schwer Lochan nahe zu kommen. Denn er ist reserviert, argwöhnisch und hat ganz offensichtlich kein Interesse nähere Bekanntschaften oder gar Beziehungen einzugehen. Das stachelt Ervyn umso mehr an und als sich die Gelegenheit bietet, ergreift er auch die Gelegenheit diesem mysteriösen Mann näher zu kommen.

'Der Halbelf' wird aus der Sicht von Ervyn erzählt. So erfährt man natürlich sehr viel von seinen eigenen Empfindungen, Wahrnehmungen und Erwartungen. Jedoch schafft es Kasia Bacon Lochan aus der Sicht von Ervyn ganz gut zu beschreiben. Mir persönlich gefällt der Stil der Autorin und finde auch die Übersetzung sehr gut gelungen. Wieder ist die Geschichte etwas poetisch und typisch Fantasy.

Gefehlt haben mir jedoch die Dialoge. Es wird viel, gut und auch ausführlich beschrieben. Der Leser bekommt einen sehr guten Eindruck von den handelnden Personen und der Kultur. Dennoch fiel die Geschichte etwas spannungsarm aus. Und es gibt eben auch nicht sehr viel zwischenmenschliche Interaktion bzw. keine längeren Dialogen. Das fand ich sehr schade, denn es hätte der Geschichte gut getan und ihr ein wenig wenig mehr Dynamik verliehen.

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