Frosch – Mary Calmes

Bullreiter Web und der Neurochirurg Cyrus haben auf den ersten Blick nicht viel gemein. Und doch haben sie seit drei Jahren so etwas wie eine Beziehung. Allerdings sind sie nicht richtig zusammen und während Cyrus mehr und stabiler Verhältnisse möchte, ist Web ständig unterwegs. Das bringt eben sein Beruf mit sich, den er jedoch aus gesundheitlichen und altersbedingten Gründen nun an den Nagel hängen muss. Doch bevor er sich nun als einfacher Ranchhelfer verdingt, möchte er Cyrus noch einmal sehen.

Cyrus‘ Gefühle für Web gehen tief. Doch immer wieder hat ihn der etwas ältere Mann zurückgewiesen und Weg kann einfach seinen Stolz nicht überwinden. Er weiss nicht was er in Cyrus‘ Nähe tun soll und er will kein Almosenempfänger sein, auch wenn Cyrus locker für sie beide aufkommen könnte. Natürlich weist Cyrus Web nicht die Tür, als sie sich unerwartet wiedersehen. Doch während Web versucht hart zu bleiben und keine gemeinsame Zukunft sieht, ergreift Cyrus diese Gelegenheit, die vielleicht ihre letzte Chance auf ein gemeinsamen Glück ist.

Durch einen Blick in die Vergangenheit erfährt man wie Web und Cyrus sich eigentlich kennengelernt haben und wie ihre Geschichte beginnt. Der Sprung in die Gegenwart ist jedoch sehr fließend und stört überhaupt nicht. Mir gefiel das Pairing sehr gut. Denn Web und Cyrus sind reife, erwachsene Männer. Gut, Web kann etwas anstrengend sein. Denn er ist unglaublich stolz und starrsinnig. Auch sehr eingefahren in seine Vorstellungen. Ihm fehlt etwas die Phantasie und vielleicht auch der Mut sich einer völlig neuen und anderen Herausforderung zu stellen.

Doch hier kommt dann Cyrus ins Spiel. Der verbeißt sich in diese letzte Chance wie ein Pitbull und will Web nicht wieder ziehen lasse. Dabei kommt ihm dann auch noch das Schicksal in Form von drei kleinen Jungs (Cyrus‘ Neffen) zu Hilfe um Web noch enger und auch auf Dauer an sich zu binden.

Frosch ist eine wirklich wunderbare, herzerwärmende Geschichte, die jedoch nicht Humor, ein wenig Drama und einiger Erotik nicht spart. Jedoch alles in richtigen Dosen und zum richtigen Zeitpunkt eingebracht. Obwohl Web wirklich sehr stur ist, sind mir beide Männer gleich sympathisch. Denn natürlich hat auch Cyrus seine Macken und gewisse Verhaltensweisen, über die man nicht immer so einfach hinweggehen kann.

Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen und ich kann mir sehr gut vorstellen, sie öfters zu lesen und darin abzutauchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.