IRL – Lucy Lennox & Molly Maddox

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VÖ: 02/2019
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 312
Serie: After Oscar (1)

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Conor Newell ist im Auftrag seiner Mutter unterwegs. Die Erfinderin ist zu krank um mit dem CEO einer der größten biomedizinischen Konzerne zu verhandeln. Und Wellington Grange ist ein höchst eisiger Verhandlungspartner. Viel mehr, er ist ein extrem unangenehmer und arroganter Mensch. Conor hat keine Lust, muss aber. Denn seine Mutter ist schwer krank und sie benötigen das Geld für weitere Behandlungen. Für diesen Job ist Conor aber nur bedingt geeignet, eigentlich gar nicht. Und er ist extrem nervös. Sehr, dass er sich am Vorabend an der Hotelbar einen Drink zuviel genehmigt. Und betrunken flirtet es sich doch viel besser.

Leider benutzt Conor die falsche Handynummer und sein intimes Bild erreicht einen völlig Fremden. Der geht jedoch auf Conors Spiel ein. Und so vertreibt sich Conor ein wenig Zeit um mit dem vermeintlichen Barkeeper, dessen Nummer es ja eigentlich sein sollte.

Tatsächlich ist es ausgerechnet Wellington 'Wells' Grange, der ein höchst anrüchiges Bild von Conor bekommt. Und auch wenn Wells keine Zeit für einen Telefonflirt hat, so geht er darauf ein. Umso größer ist jedoch die Überraschung, als sie sich am nächsten Tag im entscheidenden Meeting treffen und Wells die wahre Identität von Conor entdeckt.

IRL ist extrem witzig und auch sexy geschrieben. Es macht wirklich viel Spass mit Conor und Wells auf die Reise zu gehen und ihre Kinks, Neigungen und später auch Gefühle zu entdecken. Aber wo Licht, da auch Schatten. Denn Wells ist ein sehr zwielichtiger Charakter und er lässt viele Gelegenheiten vertreichen sich Conor zu offenbaren. Das wirft natürlich kein gutes Licht auf ihn und die Konsequenzen sind dann auch ziemlich bitter.

Conor hingegen ist wirklich sehr sympathisch, ein wenig naiv und auch ein bisschen nerdy. Aber bei ihm stimmt einfach alles und sein ungeschicktes, unbeholfenes Auftreten passt auch insgesamt sehr gut zu ihm. Ich mochte ihn sehr und ich habe auch sehr mit ihm mitgelitten.

Aber natürlich gibt es auch für dieses Paar ein Happy End. Und dabei kommt dann Wells durchaus gut weg, denn er lernt aus seinen Fehler, löst sich endlich von seiner Vergangenheit und den Erwartungen seines Vaters.

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