Physical Therapy – Z.A. Maxfield

In St. Nachos will Jordan Jenson einen Neuanfang wagen. Obwohl sein alter Freund Cooper in St. Nachos lebt, meldet er sich erstmal nicht bei Cooper und sucht sich Arbeit. Obwohl er wegen Totschlag verurteilt ist und seine Zeit im Knast abgesessen hat, stellt ihn Izzy ihn in ihrem Fitness-Studio ein und gibt ihm eine Chance.

Schon sein erster Klient ist jedoch eine Herausforderung für Jordan, der auch eine Ausbildung zum Heilmasseur absolviert hat. Der ehemalige Sportler Ken Ashton hat eine harte Zeit hinter sich. Ein Autounfall, verursacht durch einen Besoffenen, hat seine Karriere beendet und nur mühsam kommt Ken wieder auf die Beine.

Natürlich reagiert Ken nicht besonders gut, als Jordan ihm seine Vergangenheit gesteht. Doch da gibt es etwas, das zieht Ken immer wieder zu dem Fremden und auch Jordan ist nicht in der Lage sich von Ken fernzuhalten. Vielleicht gibt es doch eine Chance für sie. Doch Ken’s Familie – vor allem die Mutter – ist wenig begeistert von der Wahl ihres Sohnes. Und Ken selbst hadert mit sich selbst, mit Jordan und der Familie.

Jordan kennt man schon aus dem ersten Teil der Reihe und nun versucht er einen Platz für sich zu finden. Hinter ihm liegen sein Knastaufenthalt und eine lange Zeit der Reue. Doch der Tod des Jungen ist nicht wieder gut zu machen. Egal was Jordan auch tut – in seinen Träumen wird er noch immer von dem toten Kind verfolgt.

Ken hingegen ist noch unschlüssig was aus ihm werden soll. Seine Karriere als Sportler ist vorbei, egal was sein jüngerer Bruder hofft und was er selbst noch erwartet. Ken arbeitet hart um von den Krücken und den Gehstöcken wegzukommen.

Seine Homosexualität ist für die Familie ein Schock. Doch mit Jordan kommt vor allem die Mutter überhaupt nicht klar. Zu alt und überhaupt …. ein verurteilter Knacki? Doch Ken lässt sich nicht so leicht beirren und es ist wirklich rührend zu lesen wie er um Jordan wirbt und um ihn kämpft.

Doch erst ein Überfall und seine schwere Verletzung bringen Jordan und Ken wieder zusammen. Langsam und sacht vertieft sich ihre Beziehung und Jordan lernt Kens Fürsorge und Zuneigung anzunehmen.

Auch dieser Teil war wieder sehr schön zu lesen. Doch auch hier hatte ich das Gefühl, dass irgendwas fehlt. Vor allem das Ende kam dann doch sehr flott und irgendwie hätte ich mir da etwas Klärendes zwischen Ken, seiner Mutter und Jordan gewünscht. Trotzdem bin ich nicht unzufrieden und werden die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

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