Sanctuary Found – Sloane Kennedy

Maddox Kent ist nicht mehr in der Lage seinen Aufgaben als Soldat nachzukommen und verlässt die Streitkräfte. Obwohl schmerzliche Erinnerungen wach werden, kehrt Maddox nach Pelican Bay zurück. Es ist eine sehr schwierige Heimkehr, denn seine Eltern sind tot, von seinem Bruder Dallas hat er sich entfremdet und sein bester Freund in der Armee hegt Selbstmordgedanken. Und auch Maddox Psyche ist alles andere als stabil. Ein Anschlag hat ihm viele Freunde genommen und seither leidet er an einem PTSD und selbst Auto fahren ist für ihn eine kaum zu ertragende Qual.

Isaac ist auf der Flucht und will seinen Aufenthalt in Pelican Bay so kurz wie möglich zu halten. Die Verantwortung für seinen kleinen Halbbruder Newton lastet schwer auf seinen schmalen Schultern und Isaac ist ständig auf der Hut entdeckt zu werden. Eigentlich wollte er Nolan nur seine Violine zurückbringen und Pelican Bay gleich wieder verlassen. Doch sein Auto macht schlapp und sein kleiner Bruder will nicht schon wieder auf die Reise gehen. Zu spannend ist es bei Dallas und Nolan. Nur widerwillig gibt Isaac nach, bleibt jedoch weiter vorsichtig und schmiedet bereits Pläne für die Fortsetzung ihrer Reise.

Sanctury Found schließt nahtlos an den ersten Teil der Reihe an. Auch dieses Mal konnte Sloane Kennedy mich wieder überzeugen. Diese Serie passt für mich, ist sie doch nicht so düster wie die Protectors. Obwohl auch diese Geschichte teilweise sehr dunkel und schwermütig erzählt wird, hat sie auch lockere und amüsante Momente. Maddox und Isaac sind sehr komplexe Helden, die viel erlebt und überlebt haben. Auch Newton hat sein Päckchen zu tragen und es ist nur nachvollziehbar, wieso Isaac so beschützend und fast schon überängstlich ist.

Maddox macht in seiner Geschichte natürlich Karmapunkte gut. In der ersten Geschichte – Dallas und Nolan – kam er ja nicht so gut weg. Doch am Ende ist man mit ihm versöhnt, zudem er sich als wirklich ernsthafter und zuverlässiger Mann erweist, der durchaus lernfähig ist. Obwohl er sich eigentlich als heterosexuell sieht, hat er keine Angst sich auf Isaac einzulassen. Und er stellt auch fest, dass er an dessen Kink ebenfalls Gefallen findet.

Isaac fand ich sehr interessant und auch mutig. Für seine kleinen Bruder würde er alles tun und seinen Stolz hat er längst irgendwo abgelegt. Es war sehr berührend zu sehen, wie er zu seinen Entscheidungen steht, wie er immer nach einem Ausweg sucht und wie verzweifelt er über den jungen Newton wacht und ihn beschützt.

Tolle Fortsetzung, die mich voll mitgenommen hat.

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