Sinders & Ash – Tara Lain

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Verlag: Dreamspinner
VÖ: 05/2019
Genre: Fantasy
Seitenanzahl/Print: 274
Serie: Pennymaker (1)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Mark Sintorella hat einen Traum. Er will Modedesigner werden. Talent und Geschmack hat er. Leider nicht die nötigen finanziellen Mittel und schon gar nicht die Unterstützung seiner Familie, die ihn nach seinem Outing hinausgeworfen hat. Also verdingt er sich als Putzmann in einem modänen Hotel. Dort erledigt er niedrige Arbeiten, springt gelegentlich als Kellner ein und lebt in einer winzigen Kammer unter dem Dach. Die Gäste des Hauses sieht Mark, den alle nur Sinders nennen, nur aus der Ferne. Doch ein neuer Gast geht ihm nicht mehr aus dem Kopf.

Dabei handelt es sich um Ashton Armitage. Ein reicher Erbe aus gutem Haus. Ein Playboy, aber extrem gut aussehend. Mark ist entzückt, aber auch Realist. Ashton und er leben in verschiedenen Welten und Ashton ist dabei sich eine Braut zu suchen. Er muss dringend heiraten um das Erbe seines Großvaters antreten zu können. Heiratet er nicht, ist ein unfassbares Vermögen für immer verloren. Leider fängt Ashton mit Fraue nicht viel an. Seine Homosexualität kam nie zur Sprache und es ist auch nicht sehr schlau einem Kellner nachzuhecheln, nicht wahr? Doch da ist noch diese mysteriöse Frau, die ihn dann doch interessiert. Leider ist sie sehr zurückhaltend und kaum zu fassen ...

Eine gute Fee, in Person des Elfen Mr. Pennymaker, will Mark bei seinen Träumen helfen und ermutig ihn seine eigenen Kreationen auch zu tragen und zu präsentieren. Er will ihn mit den richtigen Leuten bekannt machen und seine Karriere fördern. Mark ist zwar schwul, aber hat nur wenig Neigung Frauenkleider zu tragen. Doch er ergreift diese Chance und macht damit Ashton auch in dieser Rolle auf sich aufmerksam.

Sinders & Ash ist eine sehr niedliche Cinderella-Geschichte. Sie ist sehr gut übersetzt und für einen beschaulichen Nachmittag geeignet. Da es sich bei der Geschichte um ein Märchen handelt und dieses ja so ziemlich jedem bekannt sein dürfte, ist die Geschichte natürlich vorhersehbar. Aber Tara Lain hat auch noch ein paar Nebenprotagonisten eingebaut, die die Geschichte ein wenig aufpeppen. Überhaupt hat die Autorin die Grundgeschichte ein wenig verändert und erweitert. Doch das passt ganz gut, auch weil Prince Charming - Ashton - nicht ganz so perfekt war, wie in der Originalgeschichte.

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