The Fall – May Archer

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VÖ: 09/2018
Genre: Contemporary
Serie: Love in O'Leary (1)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Der Cop Silias ist mit seinem Leben in der Kleinstadt O'Leary ganz zufrieden, auch wenn ihm die ständige Neugierde der Menschen etwas auf die Nerven geht. Deswegen lebt er sein Privatleben lieber diskret wo anders aus, auch wenn seine Homosexualität jetzt kein Geheimnis ist. Aber Silias will sich eben nicht dem Gerede aussetzen und schon gar nicht verkuppelt werden. Die Ankunft von Everett Maior bringt seine guten Vorsätze jedoch ins Wanken.

Dabei ist Everett eher unfreiwillig in der Stadt. Sein verwitweter Großvater lebt in O'Leary und benötigt nach einem Unfall seine Hilfe. Jedoch ist der alte Henry nicht besonders freundlich und einfühlsam. Für seinen Enkel scheint er offensichtlich nur wenig übrig zu haben und für seinen Schmerz um den Verlust von Everetts verstorbenen Mann, scheint Hen auch nur wenig Verständnis aufzubringen. Doch Everett beißt die Zähne zusammen, richtet sich ein und kämpft gleichzeitig gegen sein unwillkommenes Interesse an dem Cop Silias an.

Everett trauert noch immer um seinen Mann und fühlt sich unwohl bei dem Gedanken einen anderen Mann zu wollen. Doch er fühlt sich zu Silias hingezogen und der Polizist scheint seine Gefühle zu erwidern. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn Silias ist oft zu forsch und will aber auch gleichzeitig sein eigenes Herz beschützen. Dabei kommt es oft zu widersprüchlichen Handlungen und unbedachten Worten, mit denen sie sich gegenseitig verletzen. Natürlich ungewollt, denn sie sind beide sympathische und freundliche Männer.

Aber May Archer macht es ihren Helden nicht immer leicht und schickt sie durch ein ziemliches Gefühlschaos. Das ist manchmal etwas mühsam, aber die Autorin löst die verschiedenen Schwierigkeiten auch sehr gut auf.

Neben Silias und Everett gibt es noch einige interessante Nebendarsteller, die sich kräftig einmischen und die Geschichte aufwerten. Weiters gibt es einen Crimeplot, der durchaus gut durchdacht eingebaut wurde und das Verhältnis zwischen Everett und seinem Großvater wird sehr schön erzählt und auch hier gibt es einige Mißverständnisse, die jedoch ebenfalls zufriedestellen und fast schon ein wenig rührselig aufgelöst werden.

Insgesamt ein sehr schönes Buch, auch wenn hier noch etwas Luft nach oben ist.

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