Yanni’s Story – N.R. Walker

Yanni Tomaras wird von Andrews Eltern wie ein Kind aufgenommen und erstmal behütet und wieder auf die Beine gebracht. Dazu gehört auch eine Therapie, die für Yanni anstrengend, wie auch schmerzhaft ist. Die Zeit der Angst und Isolation hat Spuren bei Yanni hinterlassen und die Gewalt, die sein Ex Lance ihm angetan hat, limitiert sein Leben massiv. Doch Yanni ist ein Kämpfer und findet langsam zurück ins Leben.

Ein Begleiter ist dabei Peter Hannikov. Er ist etwas älter, frisch getrennt und wie Yanni ein Liebhaber des Stummfilms. Spencer und Andrew bringen die zwei unterschiedlichen Männer zusammen und es entwickelt sich eine sehr zarte und zaghafte Freundschaft. Weder Yanni, noch Peter sind bereit für eine neue Beziehung. Doch ihre Freundschaft wächst und vertieft sich. Sie werden einander wichtig und verbringen viel Zeit miteinander, ohne dabei jedoch den nagenden Sehnsüchten und versteckten Wünschen nachzugeben – vorerst.

Man lernt Peter und Yanni ja schon in den vorigen Teilen der Reihe kennen. Allerdings sind sie da nur etwas vage beschrieben und man kann sich kein ganz so gutes Bild von ihnen machen. Das ändert sich aber nun grundlegend. Yanni ist einer wirklich schlimmen Beziehung entflohen und leidet seither nicht nur an den sozialen Ungewissheit, sondern auch an Einsamkeit und vor allem an einem PTSD.

Peter ist trotz seiner Freunde ebenfalls einsam. Seine Bedürfnisse sind sehr speziell und sein letzter Freund hat sie dann doch nicht so geteilt, wie es erst zu erwarten war. Yanni ist für ihn kein Projekt. Zwar empfindet Peter Mitleid für Yanni, doch dann überwiegt das Bedürfnis ihn zu beschützen.

Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt und natürlich läuft es für Yanni nicht immer glatt. Der Weg zurück zur Normalität ist schwierig. Doch mit Hilfe seiner Freunde, seiner Therapeutin und eben Peters, kämpft er sich zurück. Stück für Stück wird er wieder er selbst.

Später erfährt man dann auch mehr von Peters Kink, den er insgeheim mit Yanni teilt. Allerdings braucht es Zeit und Einfühlungsvermögen von Seiten Peters, das der aber geduldig an den Tag legt. Für mich war dieser Kink nicht ganz nachvollziehbar, aber da es für Peter und Yanni funktioniert hat, gab es für mich hier keinen negativen Beigeschmack.

Ein wirklich tolles Ende einer wunderbaren Serie.

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