A Forced Silence – Cate Ashwood


Der Gerichtsmediziner Sam McKenna wird von seinem Freund und Kollegen Ford zu einem Kneipenbesuch überredet. Wirklich glücklich ist Sam, der solche Ausflüge eigentlich meidet, damit nicht. Und als er dann auch noch auf Adam Carson, einem weiteren Freund von Ford, trifft, ist der Abend endgültig gelaufen. Denn Sam und Adam kennen sich aus ihrer Jugend; haben eine gemeinsame Vergangenheit, die nicht gerade glücklich zu bezeichnen ist.

Sam, der nun offen schwul lebt, hatte immer schon eine Schwäche für Adam, obwohl ihn der in ihrer Schulzeit nicht besonders freundlich behandelt hat. Adam will sich nicht von Sam angezogen fühlen und will auch nicht an ihn ständig denken müssen. Doch auch er hatte immer schon eine Schwäche für den smarten Sam, dem er nun öfters über den Weg läuft. Doch Adam ist nicht out und fürchtet die Zurückweisung seiner Kollegen, von denen einer immer wieder durch homophobe Äußerungen auffällt.

Wieder so ein Buch das ich gekauft und dann auf meinem Sub vergessen habe. Und das wirklich zu unrecht, denn die Geschichte von Sam (der im Buch dann aber immer nur Dex genannt wird) und Adam ist wirklich toll und spannend geschrieben. Ein Mord bringt die beiden Männer wieder zusammen und die Ermittlung zieht sich auch durch das Buch hindurch. Allerdings liegt das Augenmerk der Geschichte weniger auf dem Crimeplot, sondern der Entwicklung der Helden und ihrer Beziehung.

Und diese Beziehung ist wirklich nicht einfach. Sam akzeptiert zwar, dass Adam sich einfach nicht outen kann, gelangt aber irgendwann an einen Punkt, an dem er damit einfach selbst nicht mehr klar kommt. Sam hat mir da wirklich gut gefallen, weil er klare Kante zeigt. Auch Adams Verhalten ist absolut nachvollziehbar, wenn man sich sein Umfeld so ansieht. Für ihn ist es wirklich schwer aus seinem Schrank zu kommen, gleichzeitig sind die Gefühle für Sam da und werden stärker. Egal wie sie nun zueinander stehen. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Liebhaber von Krimi, Mord und Totschlag könnten jedoch enttäuscht sein.

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