Cocky – Sean Ashcroft

Eliot bekommt den Auftrag den Eishockeyspieler Danny Harper zu interviewen. Allerdings ist Sport so gar nicht Eliot’s Sache und er hat weder Ahnung von diesem Sport, noch wer Danny Harper überhaupt ist. Doch dann trifft er auf diesen verdammt attraktiven Kerl in seinem lächerlich großen Haus und findet ihn auch noch sympathisch. Doch Eliot hat ja einen Auftrag und der Artikel über Danny fällt auch sehr positiv aus.

Danny ist ziemlich geschmeichelt von dem Artikel. Frisch geoutet und das auch noch vor dem Ende seiner Karriere ist er unsicher und will keinen Fehler machen, der ihn Sympathien kosten und wirtschaftliche Probleme bereiten könnte. Da kommt sein Manager auf die Idee, dass Danny doch daten soll. Nur Danny ist noch nicht so weit und will sich auch nicht verwundbar machen. Also trifft er mit Eliot, der sowieso ständig klamm ist, ein Arrangement. Eliot gibt vor Dannys Freund zu sein und wird im Gegenzug entschädigt. Eine Win-Win-Situation also. Zu dumm nur, dass aus einer flüchtigen Bekanntschaft schnell eine Freundschaft wird, die sich immer weiter vertieft.

Sportlergeschichten sind so eine Sache. Meistens will der Sportler ja nicht geoutet werden. Doch hierbei ist es anders. Danny hat es satt in seinem Schrank zu hocken und will auch nicht erst nach Ende seiner Karriere zu seiner Sexualität stehen. Gut, das Ende seiner Karriere ist in Sicht, denn seine Gesundheit macht nicht mehr mit. Aber das ist egal. Danny wirkt zwar erst wie der selbstbewusste Jock, doch er ist sehr unsicher und verletzlich.

Eliot hingegen ist ziemlich direkt und hält auch nur selten mit seiner Meinung hinter dem Berg. Doch er ist ein ehrlicher Kerl und Falschheit ist ihm fremd. Deswegen nutzt er Dannys Vertrauen auch nicht aus und macht eine Story aus der ganzen Sache. Stattdessen wird er wirklich sein Freund und leitet ihn auch in gewisser Weise an. Danny hat ja keine Ahnung wie er sich als homosexueller Mann benehmen oder zeigen soll.

Mir gefiel dieses gegenseitige Vertrauen ziemlich gut und hat beide Helden sehr sympathisch gemacht. Ein Plus-Punkt ist auch der liebevolle Umgang und der Mangel an konstruiertem Drama. Gegen Ende hin wird es nämlich noch einmal spannend, doch das löst sich ziemlich schnell und auch realistisch auf. Nette Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

 

 

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