Lawless – R.G. Alexander

Nach dem Tod seines Vaters outet sich Solomon Finn, auch Younger genannt, als schwul und quittiert seinen Dienst als Polizeichef. Seine Familie ist besorgt über seine Einsiedelei und den Mangel an Beschäftigung. Doch Sol braucht einfach Zeit um sich über sein Leben und seine Zukunft klar zu werden. Und ihm wird auch ganz klar, was genau er in seinem Leben vermisst und braucht – Hugo Wayne. Ein früherer Kollege, der ebenfalls seinen Dienst beendet und aus Younger’s Leben verschwunden ist.

Hugo Wayne ist noch immer nicht über Younger hinweg und als er plötzlich wieder in seinem Leben auftaucht, will er ihn so schnell wie möglich wieder loswerden. Doch das Band zwischen ihnen – es existiert noch immer und Hugo stellt dieses Mal die Regeln auf. Noch einmal will er nicht sein Herz an Solomon verlieren und am Ende sich selbst. Inzwischen arbeitet er als Pfleger in einem Krankenhaus und hat die Polizeiarbeit weit hinter sich gelassen. Doch Younger wird schmerzlich in seinem alten Job vermisst und Hugo weiß nicht, ob er sich noch einmal auf diese ganzen Schwierigkeiten einlassen kann.

Im letzten Buch hat sich Solomons Geheimnis ja schon ein wenig angedeutet. Wie alle Brüder hatte er ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater und doch ist er seinen Erwartungen gefolgt. Das hatte jedoch auch zur Folge, dass er nie aus seinem Schrank herausgekommen und nie richtig gelebt hat. Der Tod des Tyrannen hat ihm jedoch nicht wirklich weitergebracht. Noch immer hängt er an Hugo, der der Eine hätte sein können. Und doch ist Hugo außerhalb seiner Reichweite. Erst ein Zufall bringt sie wieder zusammen.

Sol ist entschlossen dieses Mal nach Hugos Regeln zu spielen. Doch auch beim zweiten Anlauf ist es nicht einfach und gebrochene Herzen scheinen zu befürchte. Doch dieses Mal erfährt Solomon Rückendeckung seiner Brüder und Cousins. Auch Hugos Familie ist sehr daran interessiert beide Männer glücklich zu sehen und versuchen ihnen auf die Sprünge zu helfen.

Während mich die Geschichte um Rory (Teil 7) etwas enttäuscht hat, konnte ich diese Geschichte kaum aus der Hand legen. Die Helden sind sehr gut ausgearbeitet und sympathisch. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit den verschiedenen Helden der vorigen Teile und jede Menge Familie. Gut gelungen, sehr lesenswert und sympathisch.

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