Ein Schlamassel kommt selten allein – Mary Calmes

Partner im Leben und im Beruf? Irgendwie funktioniert es für die Marshalls Miro und Ian, doch es ist nicht immer einfach. Zudem Miro an Unsicherheiten leidet und Ian gerne enger an sich binden würde. Doch Ian steht einer möglichen Ehe ablehnend gegenüber und scheint auf Miros Einwände und Sorgen kaum einzugehen. Die Beziehung wird einer Belastungsprobe unterzogen, als Ian wieder zu seiner Einheit bei der Armee eingezogen wird und auch danach ist es nicht eitel Sonnenschein. Ians Familie verhält sich ihm gegenüber nicht sehr gut und plötzlich wird Miro von seiner Vergangenheit wieder eingeholt.

Sein Leben scheint in Gefahr und er muss untertauchen. Gemeinsam mit Ian geht er in einen anderen Bundesstaat um sich so erstmal außer Gefahr zu bringen. Doch der Schatten der Vergangenheit ist ihm längst auf den Fersen und ein Verräter aus den eigenen Reihen wird ebenfalls zur Gefahr für Miro, der sich nun stärker an Ian lehnt und von ihm Unterstützung braucht.

Ian kann mit der Gefahr zwar augenscheinlich ganz professionell umgehen, doch noch immer schwelt die Sache mit der Heirat zwischen ihnen und Ian hasst die Hitze der Südstaaten. Das lässt ihn sehr reizbar werden und vielleicht auch bis zu einem gewissen Grad unaufmerksam.

Da mir der erste Teil dieser Reihe extrem gut gefallen hat, bin ich natürlich mit einer bestimmten Erwartungshaltung an die Geschichte herangegangen. Doch schon nach den erste Seiten war klar: Das hier wird anders. Erst wusste ich mit den Stimmungen und der Dynamik zwischen Miro und Ian nicht wirklich umzugehen. Doch langsam hat sich das Bild geschärft und ihr Verhalten war besser zu verstehen.

Ihre Beziehung entwickelt sich. Gleichzeitig aber auch die Erwartungen, Sehnsüchte und natürlich auch ihr Umfeld. Manchmal hat man das Gefühl, dass es ihnen an Vertrauen zueinander fehlt. Doch dem ist nicht so. Sie haben beide eben ihre Erwartungen und Lebensphilosophien. Erst als Miros Leben ernsthaft in Gefahr ist, erfolgt bei Ian ein Umdenken und er begreift in einer aussichtslos scheinenden Situation, was wirklich wichtig ist. Und dass er sich nicht nur über seine Arbeit als Marshall und Soldat identifizieren muss.

Miros Bedürftigkeit wirkt im ersten Moment vielleicht etwas befremdlich. Doch kennt man seinen Hintergrund und auch seine Kindheit, dann versteht man natürlich den Wunsch nach Zugehörigkeit und Stabilität. Das ist etwas, das Ian erst begreifen muss. Doch Mary Calmes hat es in dieser Fortsetzung gut gemacht und auch wenn dieser Teil härter, schneller und auch viel intensiver ist, so bleiben die Romantik und der Humor nicht auf der Strecke.

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