First Season – R.J. Scott & V.L. Locey

Wenn es Probleme gibt, dann löst der PR-Fachmann Layton Foxx sie. So soll er nun das Outing des Starspielers Ten und die Bekanntgabe seiner Beziehung zum Trainer Mads in einer Pressekonferenz organisieren. Erst muss Layton aber ein passendes Umfeld schaffen und sich mit dem ganzen Team und der Dynamik darin vertraut machen. Vor allem ein Spieler bereitet ihm Kopfzerbrechen. Adler Lockhart, der ganz offensichtlich ohne Sinn, Verstand und vor allem Filter zur Welt gekommen sein scheint.

Dabei ist Adler Lockhart mehr als nur ein Eishockeyspieler, der einfach nicht seine Klappe halten kann oder eben nur Unsinn von sich gibt. Als Kind reicher Eltern hat er einen ungewöhnlichen Beruf gewählt. Doch an Adler ist nichts ungewöhnlich und das bekommt auch Layton, der den großen und einschüchternden Eishockeyspielern immer etwas distanziert begegnet, schnell zu spüren.

Adler ist nicht out und das Outing von Ten und Mads, sowie ihre Stärke und ihr liebevoller, loyaler Umgang miteinander, geben ihm zu denken. Aber bisher gab es ja auch keinen Mann, der so einen Schritt wert gewesen wäre. Doch dann tritt der smarte, scharfzüngige und kluge Layton in sein Leben. Ein Mann, aus dem er nicht schlau wird.

Und Layton wäre ja auch irgendwie an Adler interessiert. Doch Layton datet keine Männer von Adlers Format und er fühlt sich von seiner Präsenz auch eingeschüchtert und bedrängt. Aber Layton lernt Adler besser kennen und verstehen. Und er begreift, dass Adler ihn niemals verletzen würde. Zumindest nicht körperlich und schon gar nicht bewusst.

Der zweite Teil der Harrisburg Railers ist für mich deutlich stimmiger und besser zu lesen gewesen als der Beginn der Reihe. Adler ist extrem amüsant und liebenswert in seiner Art, die nicht immer auf Verständnis stösst. Mir gefiel seine Zielstrebigkeit und auch seine Ausdauer. Denn das braucht es um Layton Foxx einzufangen und am Ende auch zu behalten. Der schleppt eine traumatische Vergangenheit mit sich herum, von der er sich – selbst 10 Jahre später – nicht wirklich lösen oder sie bewältigen konnte.

Das Problem wird später im Buch angesprochen und besprochen. Dabei reagiert Adler echt großartig und ich hätte aufgrund seiner Persönlichkeit nicht soviel Verständnis und Geduld erwartet. Doch auch dieser Spieler weiß zu überraschen. Genauso wie einer der Helden des nächsten Teils. Seine Geschichte wird hier ja schon angedeutet und ich kann es nicht erwarten auch diese Geschichte zu lesen.

Dieses Mal gibt es alle Regenbögen, weil die Geschichte viel stimmiger und runder war.

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