Something in the Way He Needs – C. Cardeno

Der Polizist Asher Penaz ist mit seinem Freund Oliver in Las Vegas um dort Olivers Junggesellenabschied zu feiern. Dabei lernt er Daniel kennen und fühlt sich sofort zu dem hübschen, jungen Mann hingezogen. Nur zu dumm, dass Daniel ausgerechnet Olivers jüngerer Bruder ist. Und Oliver weiss genau wie Asher tickt. Denn Asher lebt eigentlich nur für seinen Beruf und pflegt keine engeren Beziehungen. Ausserdem ist Asher dominant und lebt dies auch in seiner privaten Welt aus.

Daniel hingegen fühlt sich genau davon angezogen. Von jemand, der ihm sagt wo es lang geht und was Sache ist. Im Gegensatz zu Asher führt Daniel ein unstetes Leben. Sein Besitz passt in einen großen Seesack und ein richtiges Heim hat er nicht. Daniel ist ein Vagabund, der von einem Ort – von einer Beschäftigung – zur nächsten zieht. Aber im Grunde seines Herzens sehnt er sich nach Stabilität und Kontinuität.

Obwohl Daniel Asher nach dem Wochenende in Las Vegas mit Asher nach San Francisco geht, wird es doch ein längerer Weg bis sie wirklich zueinander finden. Zwar zieht Daniel ratzfatz bei Asher ein, doch schnell werden die Unterschiede in ihrem Alltag sichtbar. Asher arbeitet viel und ist sehr gerne Polizist. Daniel hingegen lebt – anscheinend – in den Tag hinein. Während Asher keine Ahnung von seiner Nachbarschaft hat, schliesst Daniel sehr schnell Freundschaften mit Nachbarn und besucht verschiedene Lokalitäten und Shops in der Umgebung.

Obwohl das Zusammenleben sehr harmonisch erscheint, kommt es natürlich immer wieder auch zu Mißstimmungen. Dabei gibt Daniel sich wirklich sehr viel Mühe und lernt sogar kochen. Asher hingegen kommt irgendwann mit seinen Gefühlen nicht mehr klar. Eigentlich wollte er sich emotional nicht so sehr auf Daniel einlassen und irgendwann kommt es dann auch zum Eklat!

Obwohl Daniel ein bisschen was von einem Geheimniskrämer hat, wächst er einem sehr schnell ans Herz. Er ist auch wahnsinnig sympathisch und liebenswürdig. Und man muss schon anerkennen wie sehr er sich Mühe gibt. Asher hingegen ist ein etwas schwieriger Charakter. Durchaus fürsorglich und beschützend. Aber er weiss lange Zeit nicht so recht was er will und seine Zweifel lassen ihn dann auch schon mal unangebracht reagieren.

Trotzdem ein toller Auftakt für die Family-Reihe. Das Buch ist in einem einfachen Englisch geschrieben und hat auch genug Tiefe um über die zahlreichen Intimitäten – die durchaus sehr schön geschrieben sind – hinwegzusehen.

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