A Hankerchief for Kade – Amy Bellows

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VÖ: 08/2020
Genre: Erotic Romance / Paranormal
Seitenanzahl/Print: 294
Serie: Alaskan Pebble Gifters (5)

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Für Brandstiftung und versuchten Todschlag wurde der Eisbärenwandler Otis zur Arbeit auf den Ölfeldern verurteilt. Zehn Jahre ist das nun her und das Leben ist einsam. Da er jedoch immer wieder die Kontrolle über sich verliert, wird legt ihm die Ölkompanie nahe sich einen Begleiter zu suchen. Doch Otis hat kein Verlangen nach einem Prostituierten in seinem Leben, das jedoch ziemlich leer ist. Doch er könnte Gesellschaft beim Kartenspielen brauchen. Also schaltet er eine Announce.

Kade braucht Geld. Und ein Dach über den Kopf. Als Zwergpinguin gelten für ihn die Maßstabe der Pinguin-Gesellschaft nicht. Tatsächlich wird seine Gattung eher gemieden und auf sie hinab gesehen. Ihm sind auch all die 'guten' Eigenschaften der Pinguine eher fremd. Um seinem älteren Bruder Jason nicht länger auf der Tasche zu liegen, meldet er sich auf Otis' Anzeige und reist mit ihm in den Norden um dort als dessen Gesellschafter zu leben.

Schnell sieht Kade, wie hart und grausam das Leben auf den Ölfelder sein kann. Und wie schlecht die Ölgesellschaft die verurteilten Bären behandelt. Aber auch die im Norden lebenden Pinguine leiden unter schlechten und harten Lebensbedingungen. Das Leben mit Otis ist nicht so einfach wie gedacht. Denn Otis ist ziemlich gutaussehend und drückt bei Kade alle Knöpfe. Zu blöd, dass Otis nicht interessiert ist und es kommt auch immer wieder zu Missverständnissen.

Mit den Helden muss man erst ein wenig warm werden. Sie sind beide ziemlich speziell und auch ein wenig spröde. Sie gewinnen erst im Laufe der Geschichte an Profil. Erst hält man Kade für sehr oberflächlich und leichtsinnig. Doch er ist ein herzensguter Charakter, der einfach in seinem Leben etwas verloren ist und auch keine guten Vorbilder hatte. Otis hingegen leidet noch immer unter dem Betrug seines Blutgefährten, der ihn ausgerechnet mit seinem Bruder betrogen hat. Mit beiden will er keinen Kontakt mehr haben.

Doch dann ist Otis gezwungen sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, um die Gegenwart zu bewältigen. Und plötzlich gibt es auch eine unerwartete Chance dem Leben im Eis und auf den Ölfeldern zu entrinnen.

Für mich ist diese Geschichte der beste Teil der Serie. Vor allem, weil man hier noch viel mehr Einblick in die Kultur der Eisbären, aber auch in die  Machenschaften der Gilde und der Ölgesellschaft bekommt. Und auch hier tun sich viele Abgründe auf, die die Gesellschaft der Eisbären erschüttern werden. Toll geschrieben, mit wirklich liebenswerten Helden und viel Humor, Kink und Herz.

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