A Mate for Lu – Amy Bellows

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VÖ: 06/2020
Genre: Erotic Romance / Paranormal
Seitenanzahl/Print: 220
Serie: Alaskan Pebble Gifters (4)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Der Eisbär Lu hat nun wirklich nicht das glücklichste Händchen bei der Partnerwahl. Als alleinerziehender und ungebundener Vater hat er es nicht leicht. Sein Bruder wurde wegen eines Gewaltausbruchs in den Norden, auf die Ölfelder verbannt. So muss sich Lu alleine um seine kleine Tochter kümmern. Nur seine Freunde Ansel und Cyrano stehen ihm bei; soweit ihre Möglichkeiten eben reichen. Ein gemeinsames Projekt mit dem Pinguinshifter Sam ist der einzige Lichtblick in Lu's Leben. Doch dieses Projekt neigt sich dem Ende zu und Lu weiss, dass er wieder einmal mit einem gebrochenen Herzen zurück bleiben wird.

Sam ist Witwer und muss sich um seine drei Kinder kümmern. Nach dem Tod seines Gefährten steht ihm ein einsames Leben bevor. Denn Pinguine binden sich nur einmal im Leben. Stirbt der Partner, dann bleibt man eben alleine zurück. Egal wie alt man ist. Und Sam ist im besten Alter. Doch er ist ein ehrbarer Pinguin und will den Platz in der Gesellschaft behalten. Auch um seiner Kinder willen, die noch jung sind. Und er will ihnen eine Ausgrenzung durch die Gesellschaft ersparen.

Doch der niedliche Lu macht es ihm wirklich schwer. Und auch Sam's Kinder mögen Lu und seine kleine Tochter. Sam fühlt sich zu dem Omega hingezogen, auch wenn es für sie keine gemeinsame Zukunft geben kann. Zumindest nicht, so lange die Kinder noch so jung und schutzlos sind.

Lu kann einem wirklich leid tun und ich muss gestehen, dass er mir echt zu Herzen ging. Kein richtiger Looser, aber halt ein armer Tropf, der sich eben immer in den Falschen verliebt. Und das auch noch sehenden Auges. Denn Lu ist nicht doof. Er weiss ja, dass Sam nie zu ihm stehen kann und will.  Sam kam mir nicht sehr nahe und ich mochte ihn auch nicht besonders. Er ist ein richtig arroganter und selbstgerechter Pinguin, wie ihn die Gesellschaft gern sehen will. Er tut alles um den Erwartungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Man kann ihm natürlich zugute halten, dass er besonders um seine Kinder besorgt ist. Aber selbst seine Kinder sind cooler und mutiger, als der Vater.

Man kann sich schon denken, dass Sam am Ende ja doch noch die Kurve kriegt. Und insgesamt war die Geschichte ja schön. Aber Sam und sein stocksteifes Verhalten und seine mangelnde Empathie waren jetzt nicht immer einfach zu lesen.

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