A Pebble for Lewis – Amy Bellows

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VÖ: 11/2019
Genre: Erotic Romance / Paranormal
Seitenanzahl/Print: 149
Serie: Alaskan Pebble Gifters (1)

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Einmal im Jahr begeben sich traditionelle Pinguin-Shifter auf die Suche nach ihrem Gefährten. Das ist eine sehr alte und auch konservative Art der Partnersuche und am Ende gibt es nicht nur glückliche Paare. Die Partnerwahl ist unter Pinguinen generell eine streng geregelte Angelegenheit und Omegas müssen auch bis zur 'Pebble-Gift-Season' unberührt bleiben, sonst haben sie in der Gesellschaft der Shifter einen schweren Stand. Das ist dem jungen Pinguin Lewis sehr bewusst und als sein Alpha Vater die Familie verlässt, spürt er hautnah die Verachtung, die seinem Omega Vater entgegengebracht wird. Als sich sein Vater schliesslich das Halsband entfernen lässt, das ihn noch an seinen abtrünnigen Gefährten bindet, ist Lewis dabei. Und hierbei lernt er auch den jungen Eisbärwandler Todd kennen.

Todd kommt aus einer ganz anderen Kultur und er weiss auch nur wenig über die Traditionen und Vorgaben der Pinguine, die alljährlich seine Hilfe brauchen. Denn Todd ist Kunstschmied und kümmert sich um die Halsbänder, die die gebunden Omegas tragen. Ein entfernt hat er jedoch noch nie.

Zwischen Todd und Lewis entsteht eine Freundschaft, die jedoch in den ersten Jahren nur online besteht. Denn Lewis' Vater ist streng und vorsichtig. Er will seinem Sohn ein gebrochenes Herz, aber auch die Ächtung anderer Pinguine ersparen. Jedoch kann er es nicht verhindern, dass sich Lewis und Todd immer weiter annähern und am Ende verlieben. Doch eine Verbindung zwischen einem konservativen Pinguin und einem leichtlebigen Eisbären kann doch nicht gutgehen.

A Pebble for Lewis ist eine wirklich entzückende Geschichte und auch perfekte Einführung in diese Serie. Es wird erklärt wieso Pinguine eben so steif und traditionell sind; was es mit den Steinen auf sich hat, die die Alphas ihren Omegas überreichen. Doch mit den Steinen oder auch Kieselsteinen ist es nicht getan. Wer sich binden will, der muss schon alle Zahlen auf den Tisch legen. Hierbei lernt und studiert Todd sehr genau in den Jahren, bis Lewis endlich 23 Jahre ist und seine Zeit gekommen ist.

Die Autorin beschreibt die Jahre sehr gut und man lernt die Protagonisten sehr gut kennen. Es entwickelt sich erst eine vorsichtige Freundschaft auf Distanz. Doch dann treffen sie sich auch im realen Leben und ihre Gefühle wachsen mit den Jahren. Sie sind sich ihrer Gefühle auch bewusst und es gibt dahingehend auch kein Drama. Das war bei dieser Geschichte wirklich sehr wohltuend. Jedoch bekommt der Leser auch viel von der Kultur der Eisbären präsentiert und auch wie die zwei Gattungen miteinander, aber auch oft nebeneinander leben.

Eine wirklich schöne Geschichte, die Lust auf mehr macht. Jedoch gibt es durchaus viel Sex und auch Kink. Damit muss der geneigte Leser dann schon klar kommen. Für prüde Gemüter ist die Serie nichts, aber sie ist halt doch sehr romantisch und auch witzig geschrieben.

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